Karl-Konrad Knooshood

Dem Blues Vorschub leisten

Den Blues heute,

dem Depri den Vorschub,

was mir das Sein bedeute,

gründet nicht auf profanem Trug,

genug des schissig schludrigen Cuck-Zeitgeistes,

so geistlos er nämlich ist,

dieser dämliche Genderfetischist,

 

Dem Blues zu mehr Ehre,

mehr Mut zur, Schwermut wagen,

den Müll nicht zu ertragen,

sich nicht auf die Seite der Social-Justice-Bekifften,

der linksgrün Hirnvergifter-Versifften,

automatisch emphatisch zu schlagen,

denn kategorisch, nicht nur metaphorisch der Ausstieg,

aus dem enggestirnten, enthirnten Greenish-Hamsterrad,

denn es herrscht Ideen-/Meinungs-/Deutungskrieg,

nicht nur um das Nitrat, Phosphat,

und seine Grenzwerte,

derweil man Grenzen abbauen, verwischen will,

was nur zum Verwerfen,

und zum Overkill, zum Überfüll,

führt, konsequent doch still…,

 

Nee, den Blues, den gepflegten,

haltet die verwanzten, verrotteten Mäuler,

ihr Dauerempörtaufgeregten!,

Eure aufgelegten Apologetenplatten,

aus eurer festungesken Deckung,

aus eurer Soja-Latte-Palmen-Schatten-,

Burg in sicheren Terrains Versteckung,

sind nicht mehr gefragt,

Legt die scheelen Oldies in die Schallplattentruhe,

Die Wirklichkeit euch bald zernagt,

dann herrscht - des Ex-Eitlen befreit – endlich Ruhe!







































Da er zensiert wurde, wegen EINES Wortes (!), folgt hier eine entschärfte Version eines Textes, den ich vor einigen Tagen eingestellt hatte. Ich wollte ihn nicht nochmal explizit veröffentlichen, deshalb fristet er jetzt hier als eine Art "Hidden Track" sein neues tristes Dasein. 







 

Kann kaum kauen

(22.02.2016)

 

 

Schon als ich ein Dötzchen klein,

spielte mit Klötzchen fein,

doch auch so manches Buch hab ich schon verschlungen,

C. DOYLE und ENID BLYTON,

und DIE DREI FRAGEZEICHEN,

stundenlang versunken, sprachetrunken glitt über die Seiten,

 

Doch die neue Bücherflut,

gefällt mir nicht so gut,

trivialer SM-Quark,

literweises Krimi-Blut,

 

Wenn ich mal Grusel und Thrill will,

dann mach ich's leise, still,

dann flücht' mich gar schleich-heimlich ins düstre Idyll,

greif den Schmöker,

 

Denn: Ich les KAFKA,

was du liest, juckt mich nicht,

so Schweden-Krimis,

was ist daran schon besonders?,

Ich les KAFKA,

der ist schön gruselig,

und auch der EDGAR (ALLEN) POE,

ist nicht grad zu verachten!,

 

Was täglich sehr mich wundert,

was ist das für 'n Jahrhundert,

hat das Ordinär-Profane längst die Welt erobert?,

Beschiss'ne Literatur,

hat stets Hochkonjunktur,

"Er ist wieder da", der "Führer"-Kult ruft laut "Hurra!",     

"irgendwas mit 'Hitler'", das geht ja schließlich imma!,

Ich les lieber KAFKA, POE, den "Hiob" (JOSEPH ROTH),

quäl mich gern durch MARC AUREL und warte auf Godot,

ich mag es klug, gepflegt, grotesk,

der KAFKA ist lebensecht kafkaesk,

 

Ich les KAFKA,

zieh mir "Der Prozeß" rein,

lieber "Das Schloss" als nur bloße Unterhaltung,

ich les KAFKA,

das Sinistere muss jetzt sein,

lest ihr zur Hirnabschaltung weiter eure "Tribute von PAN AM",

(und vergesst nicht, den Film dazu zu schauen!),

 

Nun denn:,

 

Hört ihr nicht die entsetzten Schreie der in ihren Gräbern wild und ungestüm rotierenden Heroen der Weltliteratur, diese Schreie des Entsetzens über diese moderne Schund-, Trivial- und Sextabuliteratur? Wisst ihr eigentlich, dass ihr die seligen, heiligen Überreste der größten Autoren aller Zeiten aufs Übelste damit schändet, wenn ihr "Shades Of Grey" lest?,

 

Doch ich les…,

Ich les KAFKA,

auf "Feuchtgebiete" vomier ich drauf,

lieber "Das Schloss" als CHARLOTTE ROCHES Perversionen,

ich les KAFKA,

LIES! ruhig den "edlen" Koran,

es wird den Aufwand für den Intellekt kaum lohnen!,

Ich les KAFKA,

lies du ruhig LUCKY LUKE,

vielleicht kann man auch von der SCHEIBENWELT (TERRY PRATCHET) noch was lernen?!,

Ich les KAFKA,

mal seh'n, ob macht das klug,

wir können am Ende ja mal ein bisschen Literaturkritik entkernen…

 

Ich les KAFKA,

ich les KAFKA – basta mit Pasta!








 



Richtig doll traurig zu sein, richtig sick and
tired von allem, ist das schönste Gefühl (nach dem
Klassiker Liebe) auf der Welt. Sich in Melancholie
begeben und freiwillig in die Tristesse steigen
("Bonjour Tristesse"), sich im Tränenmeer baden, um
später gestärkt daraus hervorzugehen. Die
Widersprüche dieser Wirklichkeit, die immer
drastischer werden, seitdem linke, grüne und
genderverstrahlte Meinungs- und Mentalitätsbilder
immer mehr die Regie übernehmen (fast weltweit, vor
allem aber in der diesbezüglich anfälligen, für
Bullshit allzu empfänglichen Westlichen Welt),
werden immer unerträglicher, der Blues ist ein
Schutzmechanismus dagegen.
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zum Gedicht

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