Heinz-Walter Hoetter

Die Ratten und der Schwarze Tod

 

 

 

Ich stehe in der Stadt unterm nächtlichen Mond.

In den diffusen Straßen fallen dunkle Schatten.

Überall ist Schweigen, das in den Häusern wohnt.

In den Hinterhöfen schleichen herauf die Ratten.

 

Sie wühlen nach Fressen in Abfällen hier und dort.

Und ein gräulicher Verwesungsgeruch wittert, der

sie schnuppernd treibt zum stinkenden Abort,

von den Trägern der Pest geisterhaft durchzittert.

 

Im Maden durchtränkten Fleisch keifen sie wie toll.

Die Ratten sind einfach überall, will mir erscheinen.

Mit verwestem Unrat füllen sie sich ihre Bäuche voll.

Es sind modrig laue Winde, die im Dunkeln greinen.

 

Ich denke an die Pest, die Ratten kommen wieder.

Die Menschen schwingen ausgelassen ihre Glieder

und singen dazu lustig ihre stimmungsvollen Lieder.

Der „Schwarze Tod“, lässt er sich heute wieder nieder?

 

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

 

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