MarcMyWordz

Das schwarze Schaf der Familie

Irgendwie stört mich dies sehr,
ich renne, ich lächle, bemüh' mich noch mehr.

Ich suche nach Themen, die jemanden freuen,
doch innerlich weiß ich, ich werd' es bereuen.

Denn niemand am Tisch schaut mich sehr lange an,
nichts könnt ich machen, womit ich überzeugen kann.

Ich nicke und schweife unbewusst ab,
versteh' keinen der Witze, doch man lacht sich hier schlapp.

Unwohl fühl' ich mich stets in dem Kreise,
es ändert sich nie was, ich leide stets leise.

Warum bin ich anders, warum fall ich raus,
warum halt ich diese Gespräche kaum aus?

Sinnloser Quatsch, niveaulose Scheiße,
erbärmliche Lügen, Marc sei jetzt leise.....

Das was ich tu, das tue ich gern,
doch all' diese Dinge, die liegen den fern.

Kein gleicher Nenner, mach es niemandem recht,
spüre nur Falschheit, die sind doch nicht echt.

Wie kann man so leben, so trist und so dumm,
ich schau auf die Uhr, oh die Zeit ist schon um.

Ein "Tschüss" und ich gehe, bin froh, dass ich's kann,
ich winke und lächle und sage "bis dann".

Niemand vermisst mich, jetzt legen sie los,
jetzt wird nur gelästert, "was denkt der sich bloß".

"Hast du gesehen, wie der wieder ging,
ich find das unmöglich, ach ich find das so schlimm"

Thema Nummer Eins bin ich nur, wenn ich gehe,
woran ich doch eines erkenne und sehe:

Interessant bin ich doch, irgendwas scheint zu bleiben,
auch wenn sie mich alle nicht mögen und meiden.

Was für ein Trumpf, so zu sein wie ich bin,
dass die nichts von mir halten, macht irgendwie Sinn. 







 

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