Karl-Konrad Knooshood

Polizei & Populärkrawall

Wie du auf mir thronst,

mich zu Boden bringst,

meine Knochen mir nicht schonst,

meine Arme rücklings zwingst,

du auf mir kniest wie eine Sphinx,

und ich die Acht* dann von Achtern spüre,

mir die Handgelenke abzuschnüren,

ist Ostern mir und Weihnachten vor Himmelstüren,

aus tiefstem Krawallherzen auf mich rühre,

schweig ich nicht still,

nein, aus Leibeskräften brüll,

insgeheim, so sehr 's mich schüret,

ist es das, was ich will,

ein Rebell, ein Delinquent, ein Querulant,

ein – nun nicht mehr – vermummter Demonstrant,

bin ich, der's sportlich,

mit den doofen Bullen aufnimmt,

auf Radau, Widerstand getrimmt,

für nichts verantwortlich,

- wenn mit "Polizeigewalt",

sie meine pralle Robustheit stoppen,

ich bleib widerborstig, im Hambi-Forst-Kampf nicht zu toppen,

 

Das erste Mal in Plastikfesseln,

sitz ich da nach großem Massen-Bälger-Erst-Aufrühren,

in des Kohltagbaus Hexenkesseln,

die Hände auf dem Rücken fixiert,

bin ich unter Mitstreitern arriviert,

arretiert ist dies Plastik sehr einschnürend,

auch wenn ich glotze voll Verdrieß',

mein Verhalten, fies, genieß,

unter Meinesgleichgestalten – im Paradies,

sehr schön, dies zu spüren!,

 

Meine erste Erfahrung mit der Polente,

wir waren jugendliche Klimarettungssuperhelden,

kaputt unsre im Schutt liegenden Transparente,

und unsre Taten den Behörden melden,

werden wohl die blöden Bullenschweine,

und dann sind wir alle vorbestraft,

doch es gibt keinen Grund zur Reue,

der Klimawandel hat's geschafft,

ihm und seiner Bekämpfung gilt unsre Treue!




Nicht nur die jungen Leute, die sich im Hambi-Forst
oder im Gatzweiler-Kohletagebau blockierend
hinstellten und blockierten und demonstrierten, was
das Zeug hielt, sich beschwerten, dass die Polizei
hart mit ihnen umging, sie keine großen Essens- und
Trinkvorräte bei sich hatten, sodass sie noch
erwarteten, dass die "Bullen" welche mit
reinbringen, sich dann noch beschwerten (wie ein
gewisser ERIK MARQUARDT (ein sog. "Journalist" =
sorry, lächerlich – in diesem Fall!) sich auf
Twitter beschwerte: "All inclusive. Inklusive
abgeschnürter Hände und so, ja." (+ Bild einer in
weißem Oberteil mit hellblauer Schrift gekleideten
Person, im Staub sitzend, mit mittels schwarzen
Plastikfesseln auf dem Rücken gefesselten Händen)),
dass die Polizisten hart vorgingen und in Gewahrsam
nahmen…Nicht nur diese jungen Klimaneurotiker
scheinen es, so ist immer stärker mein Eindruck in
den letzten Jahren, regelrecht zu GENIEßEN, wenn
die Polizei sie zu Boden reißt und Verhaftungen
durchführt, wenn sie sie fesselt (mit der Acht =
Polizeijargon für "Handschellen") und sie dann
noch, auf dem Boden liegend, nachdem sie was
Ungesetzliches, Krawall, Radau, Sachbeschädigungen
begangen haben, aus Leibeskräften etwas von
Polizeigewalt schreien können!

Dies haben sowohl Punks und Antifa/Linksautonome
(G20, Chaostage, "Gegendemonstrationen" zu denen
mit Sorge erfüllter Bürger (die traditionell als
"Nazis" bezeichnet werden, auch wenn das nicht
weiter von der Realität entfernt sein könnte)) als
auch Islamisten und sonstige Migranten
(häufig/meistens aus muslimischen Ländern) sowie
neuerdings Klimaaktivisten (welch verharmlosender
Terminus!) gemeinsam: Sie alle machen eine
Riesenshow, wenn sie verhaftet werden. Gerade
Migranten schreien dann gerne herum, eine Traube
von Leuten bildet sich, die die Polizeiaktion
behindert, dumm glotzt, irgendwer filmt
("hilfreicherweise") immer mit dem Handy mit.
Solcherlei lässt sich vielfach auf YOUTUBE (und auf
anderen Videoportalen) finden. Der Zusammenstoß mit
der Polizei ist für diese Personengruppen nichts
weiter als ein beliebter Freizeitsport, eine
Auseinandersetzung auf Augenhöhe statt eine
hierarchische wie für Unsereinen, der allein schon
so viel Respekt vor Polizisten hat, dass er sie
weder jemals körperlich angreifen noch ihren
Anordnungen nicht Folge leisten würde. Diese Leute
mögen einfach die "sportliche Herausforderung", von
so einem "Bullenschwein" zu Boden geworfen zu
werden. Dann ist alles wieder voll von Berichten
über "Polizeigewalt", selbst wenn Letztere absolut
notwendig ist, in nicht gerade wenigen Situationen.
Was nicht bedeuten soll, dass die Polizei KEINERLEI
Fehler macht! Natürlich begehen Polizisten auch
Fehler, werden zu brutal und aggressiv – auch sie
sind nur Menschen – und immer noch nicht so wilde
Raubtiere wie diejenigen, die sie stoppen und vor
sich selbst schützen müssen.
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zum Gedicht

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