Brigitte Waldner

Was ging der Klimakrise voraus?


Umweltverschmutzung zu verhindern,
Müll zu verringern,
ist unsere Aufgabe.
Das wissen wir,
das fordern wir,
aber es hält sich kaum wer daran.
Wir leben es nicht,
wir fordern es nur
und erwarten es von anderen.

Vereinzelt gibt es Menschen,
die es versuchen,
aber sie prallen auf Widerstände.
Zum Beispiel mein Nachbar bringt seit 50 Jahren
seine Waschlauge in meinen Obstgarten ein,
damit er sich Kanalgebühr spart;
die Obstbäume sterben alle nach und nach
und frisch nachgesetzte kommen nicht weit.
Obwohl man die kaputten Bäume sieht,
gehen die zuständigen Behörden den Beschwerden nicht nach,
und halten sie für Fantasie, da die Nachbarn leugnen.

Sie bauten eine Müllstätte in unseren Ortsteil
und legten dafür einen kleinen See trocken,
auf dass die Störche nicht mehr kamen.
Frösche und Kröten wurden evakuiert in den Wald.
Dank der Eingemeindung sind wir der Müllplatz
für zwei Bezirke. Die Mülllastkraftwägen
bringen unentwegt Müll herbei.
Die Gemeinde verdient damit viel Geld;
was sie damit macht, weiß ich nicht,
sie verschweigt, dass sie damit Geld verdient,
aber ich weiß es von anderen Gemeinden,
worüber im Fernsehen berichtet wurde.

Das kommt uns, der Bevölkerung, nicht zugute,
wir haben den Staub, den Gestank
und die Ansicht auf Müll
neben der Müllverbrennungsanlage.
Wir atmen die giftige Luft der Müllverbrennung
und die Autobahnabgase am Autobahnknoten
und versuchen, den Regenwald zu retten.
Dann kommt eine Greta Thunberg,
das Kind von Schauspielereltern und
Schauspielergroßeltern,
mit Asperg-Syndrom, einer Inselbegabung,
die weder mit ihrer Schönheit
noch mit ihrer Erfahrung
ausgerechnet von Schweden aus,
einem Land, das im Norden Europas liegt,
und teilweise dünn besiedelt ist,
die Sonne stoppen will,
durch Fusionsvorgänge auf der Sonne, die Erde zu erwärmen
und durch CO2 Einsparung,
die durch Menschen verursachte Erderwärmung
verzögern will.

Der Greta Thunberg Hype bricht aus.
Dafür gehen junge Leute auf die Straße,
schwänzen den Schulunterricht,
um die Erderwärmung zu stoppen,
aber sie bewirken nichts.
Die Müllautos bringen weiterhin Müll in großen Mengen,
der verbrannt wird,
der Regenwald wird abgeholzt,
Tiere und Pflanzen verschwinden,
und damit wird der CO2-Speicher zerstört,
die Sonne scheint jeden Sommer wärmer,
bei uns sterben die Fichtenwälder,
dagegen soll eine CO2 Steuer helfen.

Die CO2 Steuer und der Geltungsdrang einer Jugendlichen
werden daran nichts ändern,
und wenn ihre Schauspielbegabung Auszeichnungen einheimst,
so ändert es nicht daran,
dass sie mit falschen Forderungen kämpft
und mutmaßlich keine Ahnung hat von dem, was sie fordert.
Sie sagt: „Nobody is too small,
einen Beitrag zur Verbesserung des Klimas zu leisten.“
Sie sagt nicht:
So lange man die Weltbevölkerung nicht reduziert
durch Zeugung von weniger Menschen,
verringert man weder Bedarf noch Konsum
und erspart keine Abfälle und Abgase,
die zur Verringerung des CO2-Ausstoßes beitragen würden.
Sie tritt nicht für Reduzierung der Weltbevölkerung ein,
was ist also an ihr so intelligent?
Sie hat das Problem nicht durchschaut.

Erst dann wird sich Klima allein regulieren,
das schafft die Natur,
aber die Sonne wird trotzdem größer, heller und heißer
und die Erde wird sich weiter erwärmen,
da sie kein ideales System ist,
wo nichts hinein- und nichts herauskommt.
Dass die Sonne nicht hereinkommt,
könnte man nur durch eine Abschirmung verhindern.
Die Wahrheit will keiner dulden:
Es gibt einfach zu viele Menschen auf der Erde,
die eine Umweltkatastrophe auslösen,
neben der Sonne, die die Klimaveränderung auslöst.

Text und Foto: © Brigitte Waldner

Aktuelles Foto: Einer meiner sterbenden Apfelbäume

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 01.10.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Meine Gedanken bewegen sich frei von Andreas Arbesleitner



Andreas ist seit seiner frühesten Kindheit mit einer schweren unheilbaren Krankheit konfrontiert und musste den größten Teil seines Lebens in Betreuungseinrichtungen verbringen..Das Aufschreiben seiner Geschichte ist für Andreas ein Weg etwas Sichtbares zu hinterlassen. Für alle, die im Sozialbereich tätig sind, ist es eine authentische und aufschlussreiche Beschreibung aus der Sicht eines Betroffenen.

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