Jürgen Skupniewski-Fernandez

Nicht lange durstest Du noch

Der Tag brannte
in den Abend hinein
orange rote Flammen

Es schweigt windstill
der Olivenhain

Verglüht der
letzte Sonnenstrahl

Von Ferne ruft der
Mond den kühlen Atem

Zikaden Stimmen
schwingen sich
von Ast zu Ast

Das Glück hat seine
Stunde verpasst

Auf einem Felsen zu
lange geträumt

Die Stunden haben
die Zeit verblasst

Soweit haben
wir die Ewigkeit
uns nicht gedacht

Als wir unseren
Himmel anschauten

Vergriffen die Sterne
und doch, wenn ich

So sinne zwischen
meinen Träumen,

Jeder Tag wächst von
neuem aus der Nacht.

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Die sehr eindrücklichen Beschreibungen leben von den vielen Metaphern und Vergleichen.
Eine klare und leicht verständliche Sprache sowie wohlgeformte Reime ermöglichen dem Leser einen guten Zugang zu den Gedichten.
Etwas für Lyrik-Liebhaber und jene, die gerne über das Leben philosophieren. Eine kleine poetische Reise, die den Leser zum Verweilen und zum Nachdenken über den Sinn des Lebens einlädt.

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