Horst Fleitmann

Das andere Ich

Er lebt, genügsam, fröhlich, heiter
sehr sittsam und in gerader  Bahn,
stört sich an nichts, lebt artig weiter,
so wie er’s immer schon getan.

Da wird, er kann es erst nicht glauben
sein andres Ich in ihm aktiv.
Des öft´ren tut´s den Schlaf ihm rauben.
Dies andre Ich sitzt ziemlich tief.

Nicht das es peinlich wär, gar lästig,
es tut nicht weh, es kost´ kein Geld.
Es überkommt ihn aber mächtig…
…das andre Ich, das ihm gefällt.

Es sagt das andre Ich nun häufig,
es hätt' bereits sehr oft gelebt
und dass, was wenigen geläufig,
es nunmehr zur Vollendung strebt.

Der Mensch betrachtet nun sein Leben,
sieht rings herum viel Freunde gar,
die ihm Zuwendung, Liebe geben
die vorher nie er wurd' gewahr.

Das andre Ich, das ewig währte,
das immer lebt auch wenn es stirbt
es zählt zu seinen Weggefährten
weil keine Seele je verdirbt.

Es hat Kontakt in allen Leben
als Frau, als Mann, auch mal als Kind,
die jedes Leben bei ihm blieben
und auch im Jetzt noch bei ihm sind.

Egal ob Krankheit Glück ob Not,
ganz gleich was man durchleben muss.
Es gibt ihn nicht, den ew'gen Tod
er ist auch nicht der ew'ge Schluss.

Jedwede Seele kehrt nur heim
Wenn unsre Zeit beendet ist.
Wie kann es denn auch anders sein.
Denn Liebe kennt nicht End' noch Frist!

© Horst Fleitmann, 2019
 

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