Horst Fleitmann

Schlecht geträumt

 

Ein junger Herr von dreißig Jahren,
der nahm sich vor zum Tanz zu fahren,
um dort zu flirten und zu lachen.
vielleicht Bekanntschaft auch zu machen,
mit möglichst hübschen, blonden Frau'n,
die für ihn lieblich anzuschau'n.

Nach ein, zwei Stunden Beineschwingen
fing dieser Herr schon an zu singen,
denn eines hatt´ er nicht bedacht:
Dass Bier (beim Tanz) verwegen macht.
Er wachte auf, am nächsten Morgen,
in fremdem Bett mit großen Sorgen.

Ihm fehlten Hose, Socken, Hemd
auch diese Frau, links, war ihm fremd.
Beim nähern Hinseh´n wurd´ ihm klar
dass dies kein guter Abend war.
Denn wäre nüchtern er geblieben,
er hätt´ sich hier nicht rumgetrieben.

Ganz nebenbei sei noch bemerkt,
dass etwas ihn besonders stört:
Die Frau zeigt sich mit schwarzen(!) Haaren
auch kennt er Herkunft nicht, noch Namen.
Schnell macht er's Nachttischlämpchen aus,
fällt dabei aus dem Bett heraus

Wie peinlich! Würd' sie nun erwachen,
läge er blank hier, ohne Sachen.
Das Bier war immer noch noch aktiv,
auch bei der Schönheit, die tief schlief,
bis die Geräusche die er machte,
Ursache war'n, dass sie erwachte.

Sie knipste ihre Lampe an,
sah sogleich diesen nackten Mann,
der vor dem Bett am Boden liegt
und grade wohl den Teppich liebt.
Denkt sich, was für'n  beknackter Traum
und hat sich wieder hingehau'n.

Fazit:
Wer's Tanzen mit dem Suff verquickt
träumt schlecht und wirkt meist ungeschickt.

 

© Horst Fleitmann 2019

 

 

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