Robert Nyffenegger

Es herbstet

Dass die Welt bald untergeht,
Wird tagaus gepredigt.
Es ist Herbst, der Wind, der weht,
Bald sind wir erledigt.
 
Herbst muss nicht das Ende sein,
Kommt doch noch der Winter.
Mancher geht dann in den Schrein,
Oder friert am Hinter.
 
Drum ihr Leute labet euch,
Herbst schenkt uns die Früchte.
Dass die Lust uns nicht entfleuch,
Hoch auf unsre Süchte.
 
Wenn die Welt auch untergeht,
Lassen wir sie gehen.
Heute ist`s noch nicht zu spät,
Singt aus vollen Kehlen.
 
Was nützt plärren und Geschrei,
Leben doch im Heute.
Schnuppe ist es, einerlei,
Kopf hoch liebe Leute!

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