Horst Werner Bracker

Helene - Kuss der Muse -

Helene
 
- Kuss der Muse -
 
 
Helene stand am Drusenstein.
Wollte schreiben ein Gedicht.
Sie fühlte sich einsam und allein.
Gelingen, wollte es ihr, nicht.
 
Ein feenhaftes Wesen trat zu ihr hin.
Legte schöne Worte, ihr in den Mund.
Aneinandergereiht, es Verse sind,
Lyrisch, melodisch und bunt
 
Sehnsucht lag in den Worten.
Nach Schönheit, Liebe und Verlangen
Nach Stille, - an ruhigen, schönen Orten
Wo Nachtigallen ihre Lieder sangen.
 
Der Stift, von leichter Hand geführt
Flog' übers Blatt, wie ferngesteuert.
Helene, von der Worte Schönheit, tief gerührt
Schrieb mit großer Freude, - impulsgesteuert.
 
Und als das Gedicht, vollendet geschrieben,
Küste Helene den kalten Drusenstein –
Da ließ ein Windstoß die Blätter fortfliegen.
Helene fühlte, - ich bin wieder, daheim!
 
(09.10.2019) E Storie
Poesie

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