Horst Fleitmann

Die Welt braucht keine Hohlköpfe

In London sah man sie schon stehn,
in Washington an erster Front.
In Brüssel wurden sie gesehen:
Kunstmenschen ziemlich dumm und blond.
Was unbedingt man wissen soll:
Der Kunstmensch ist von innen hohl.

So mancher Weise aber spricht,
sie gäb's schon seit den letzten Kriegen,
man wechselte nur ihr Gesicht
sonst sei der Bausatz gleich geblieben.
An dieser Meinung ist was dran
wie unschwer man erkennen kann.

Nun ist nicht jeder, der im Kopf
rein gar nichts mehr zum Denken hat,
ein wirrer- oder Kunst- Blondschopf,
total verdummt und geistig platt.
Doch wie man sieht gibts in der Tat
Kunstmenschen die nicht ganz auf Draht.

Durch irgendetwas fehlgelenkt
twittert der Kunstmensch dies und das.
Sobald Beachtung man ihm schenkt
sät Unfrieden er dann und Hass,
lobt irgendwen in höchsten Tönen
um ihn hernach gleich zu verhöhnen.

Ein Kunstmensch wird, weil er nicht denkt
und rational nicht handeln kann,
von irgendwem wohl ferngelenkt
ders offensichtlich nicht gut kann.
Aus Fehlern aber soll man lernen:
Was hilft ist's Batterie Entfernen.

Das reicht oft bei den Blechgestalten
die dann, egal auf welchen Posten,
sich energielos kaum noch halten
und sogleich anfangen zu rosten.
Die Lösung liegt doch auf der Hand:
Es braucht nur Menschen mit Verstand.

© Horst Fleitmann, 2019
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.10.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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