Horst Fleitmann

Jeder kann dichten

Das Lieder Schreiben und das Dichten
setzt eigentlich nicht viel voraus.
Es ist wie's Schreiben von Geschichten:
Hauptsache ist, du kennst dich aus.
Denn Rhythmus, Wortwahl sowie Themen
die du vor deinem Auge hast,
ob seicht oder die unbequemen...
sie werden Quell dir sein, nicht Last.

Konntest das Thema du bestimmen
und hast genug Ideen auch,
kannst mit dem Schreiben gleich beginnen.
Kommt anfangs wenig Freude auf,
wenn zwar die erste Zeile sitzt
sich dennoch zeigt sich ein Problem
weil Du bei zweiter Zeile schwitzt
die gar nicht auf's Papier will geh’n...

Dann solltest Du nicht gleich verzagen!
Nimm erst die dritte Zeil' dir vor.
Es hilft sehr oft bei solchen Plagen
schon fließt der Text voller Humor.
So schreibst du bis zum End‘ des Blatts
springst Mal eins vor, Mal eins zurück,
und wenn du’s schließlich hast geschafft
erstrahlst du hell vor Dichterglück.

Dein Werk ist gut und hat auch Sinn.
Zeile für Zeile ein Genuss.
Nun schreibst du’s noch ins Reine hin,
bemerkst den guten Stil und Fluss,
schickst irgendwem ’s zu lesen dann,
erfragst die Meinung zum Gedicht
und wenn man es gut leiden kann,
erfährst du sie … oder auch nicht.

Moral:
Dichten ist manchmal Risiko.
Kommts Werk beim Leser nicht gut an -
und das passiert mitunter so,
dann fängts du halt von vorne an.

© Horst Fleitmann, 2019
 

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