Fritz Reutemann

heutiges

14.10-2019
heutiges

egomanisches der blick
dokumentierend - der schritt
in öffentliches - das system
dieser kunst-elaboratik hochdotiert zwischen
die zeilen lyrifiziertes an die wände gepinnt
retrospektiv - es könnte jedem passieren
variantenreich die inszenierung
des unbekannten - als traumata fotografiert
eine existenzielle performance
im freiheitskampf der seelen
als multimediales spektakel
der abschiedsbrief - das podium
der widerstand im kampf der worte
um literarisch in die gräben zu fallen
wenn wir nicht aufpassen
sind wir weg von der trauer
es bleibt der furor amouröser kompliziertheit
kein sex letzte nacht
als musealer griff in die klamottenkiste
der öffentlichkeit mit ihren
zerrbildern aus kokettem lächeln
der märchenstunde aus schilf
der bodensee grinst in die schlieren der sonne
aus exzentrik biennalistisch
aus der holzkiste drapiert als hangover
schreiend aus dem schlachtfeld der hipster
in die lyrik des heutigen gehäutet

© fritz reutemann, poet * freihofstr. 1 * 88131 lindau * tel: 08382/73990 * e-mail: frireu -at- AOL -dot- com

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Bei der Amtsübergabe hatte ihn sein glückloser Vorgänger nach dem offiziellen Teil beiseite genommen und ihn zu einem kleinen Spaziergang durch den Tiergarten eingeladen. Ängstlich nach allen Seiten blickend hatte der ihm dann ins Ohr geflüstert, dass es neben den bekannten Geheimdiensten noch einen ganz „geheimen“ gäbe, von dessen Existenz nur der Kanzler und er selbst wüssten. Dieser käme immer dann zum Einsatz, wenn die offiziellen Dienste versagten, was ja leider ziemlich oft der Fall sei.

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