Wally Schmidt

Ja ja die Zeit

Ja, ja, die Zeit

 

Einfach nur sitzen, einfach nur ruh'n,

fällt ihr sehr schwer, sie muss immer was tun.

Wenn sie irgendwo sitzt, fällt ihr was ein,

das muss sie noch tun, das muss noch sein.

Hat sie mal ein Momentchen gesessen,

denkt sie, oh das darf ich nicht vergessen.

Natürlich, es gibt viele Dinge im Haus,

die sind täglich nötig, das lässt man nicht aus.

Sie ist halt kein Typ, wie's mache Frau gibt,

die denkt nicht an and're, sich selber nur liebt.

In manchen Ecken ist's nicht sehr rein,

ein bisschen gemütlich und sauber muss sein.

Und die Katzen kriegen immer ihr Futter,

dafür muss sie sorgen, sie ist ja die Mutter.

Und natürlich sorgt sie für ihren Mann,

dass er lecker isst und zieht sich gut an.

Ihr denkt, er ist Erwachsen, kann das allein,

da bin ich mir nicht sicher, es könnte so sein.

Würd' er allein leben, würd' er es machen,

doch weil sie zu zweit, hat er gut lachen.

Das Fräuchen versorgt ihn ganz gut,

ist er mal traurig, gibt sie ihm den Mut.

Doch kann sie nicht immer neben ihm sitzen,

sie muss halt was tun, und auch mal flitzen.

Eine Frau müsst' sich teilen, doppelt da sein,

doch geht das ja nicht, das ist so gemein.

So muss er sie nehmen, wenn sie rumflitzt,

und nicht alle Zeiten neben ihm sitzt.

Man hat halt für beide nicht immer die Zeit,

na ja, so ist's Leben, wenn man ist zu zweit.

Ob ihr Mann denn manchmal daran denkt,

wieviel Stunden im Leben sie ihm geschenkt.

 

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.10.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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