Inge Hoppe-Grabinger

Götterbäume

 

 Es wächst in jeder Nische  schon

ein kleiner Götterbaum,

er wächst bedächtig, ohne Mohn,

verwirklicht seinen Traum.

 

Er wuchert ohne Unterlass

in jede Himmelsrichtung,

und kennt dabei kein Mittelmaß,

zu wachsen ist Verpflichtung.



Bald ist die ganze Stadt gefüllt

mit lauter Götterbäumen,

und jede Blüte ist gewillt,

den Rausch nicht zu versäumen,.

 

Es kommt die Zeit, schon bald, sehr bald,

die Stadt wird ganz verschwinden,

im grünen, grünen Götterwald.

Wir werden uns nicht finden.

25. Oktober 2o19 - ihg -

 

 

 

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Zwei Kommissare ermitteln, da der Leiter eines Genmais-Versuchsfeldes tot aufgefunden wird – übersät von Bienenstichen. Zunächst erscheint es wie ein Unfall. Sehr bald wird klar, dass es sich um keinen Unfall handeln kann. Doch auch ein Mord erscheint unerklärlich. Wie sollte man schließlich auch einen Bienenschwarm dazu bringen, einen Menschen zu attackieren? Die Kommissare verschaffen sich einen Überblick über die Lebensweise der Bienen und ermitteln in alle Richtung. Einerseits gibt es da eine Bürgerinitiative, die gegen den Genmais wettert. Andererseits existiert der Bruder des Opfers, der in Brasilien ausgerechnet Flora und Fauna erforscht und über ein nötiges biologisches Hintergrundwissen für die Tat verfügen könnte. Und nicht zuletzt gibt es auch noch die Imker in Bodenheim und Umgebung, die nur schwer Honig mit genverändertem Pollen verkaufen können.

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