Karl-Heinz Fricke

Ja das Leben - ja das Leben

Man nennt das Leben unser Sein
und plötzlich schauen wir ins Licht.
Wir sind zuerst noch winzig klein -
darüber wundern wir uns nicht
und schauen dumm noch in die Welt
wissen noch nicht was das Leben hält..

Das Kind schläft an der Mutterbrust,
hat grade seinen Durst gestillt.
Es ist ihm alles and're wurscht, 
‘ne volle Windel macht ihn wild. 
Die Mutter endet dann sein schrei'n,
doch  gut solls  für die Lunge sein.

Die Zeit vergeht im Sauseschritt,
es rührt sich etwas im Gehirn.
Es kriegt schon dies und jenes mit
dort hinter seiner kleinen Stirn.
Aus seinem Lallen werden Worte,
es öffnet sich die Denkenspforte.

Nachdem die Schule er verlassen
da fing der Ernst des Lebens an.
Die Arbeit wird ihn ganz umfassen
und vorwärts geht's, wenn er was kann.
Wenn seine Triebe sich dann  regen,
dann ist er bald auf Ehewegen.

Die Jahre gehn - die Jahre fliegen,
der einstig Junge wird zum Greis.
Er lässt sich zwar  nicht unterkriegen,
jedoch im Inneren er weiss,
der letzte Zug, der fährt bald ab,
mal geht's hinauf und mal hinab.

27. 10. 2019

Anmerkung:
Am 30.10. und am 6.11. werden meine Augen  vom Grauen Star befreit. Ich  bin mir nicht sicher, wenn mein nächstes Gedicht erscheinen wird.

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