Olaf Lüken

Auf den Hund gekommen VI.

Ein Besuch im Zoo

Mein Hund will mich heute wohl necken
Ich werde ihn gleich erschrecken
Er gibt mir 'nen Stubs
Ich mache Schwups
Und stürze ins Haifischbecken


Der Rhein bei Bonn

Vor Jahren lebte bei Bonn einmal
im Rhein ein großer und grauer Wal.
Das Tier war nicht nur lang und breit,
es machte auch die Ufer weit.

Tief war die Flussrinne allemal,
für Forelle, Hecht und einen Aal.
Erfahren hab' ich es vor 'ner Stund,
von Birka, meinem schlauen Hund.

So ein Hundewetter

Wir ziehen durch Gottes Oktoberwelt.
Mein Hund Birka* und ich, sein Herrchen.
Es geht über Wiesen und ein Stoppelfeld.
Sturm zieht auf, es zittern die Lärchen.

Der Donner macht Birka panische Angst,
er will nur weg, zieht ein seine Rute.
"Was ist los, dass du dich so bangst,
du kluger Hund, meine Schönheit und Gute."

Die Wolken dräuen, die Natur wird laut,
Birka zieht's weg, will nach Haus' entfliehen.
Dem dumpfen Grollen, sie gar nicht traut.
Blitze, die grell über die Lande ziehen.

Wild gewordene Wasser prasseln pausenlos.
Klatschnass sind wir und atmen schwer.
Wir rennen und alles scheint fast hoffnungslos,
verlassen die Regengegend um uns her.

* Birka ist ein Münsterländer (Weibchen)

Ein treuer Hund

Blind und taub kamst du auf die Welt
Ich wusste gleich, dich hat Gott bestellt
Wir hatten viel Spaß
Du warst auch ein Aas
Wir hatten Freunde, Zeit und kein Geld

(c) Olaf Lüken (2019)

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.10.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Wörterworte von Iris Bittner



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