Thomas-Otto Heiden

Letzte Nacht im Oktembrua



Letzte Nacht im Oktembrua

 

Er fuhr ganz langsam, rasend schnell.
Regen fiel nicht, sondern Schnee.
War ganz dunkler Sonnenschein,
und an den nackten Füßen,
die Schuhe taten weh.
Denn sie hatten keine Sohlen nicht.

An na Biegung, hielt er fahrend an,
fuhr gerade aus ins „Nichts.“
Da war ein Wald, ganz ohne Bäume,
und sie hatten keine Blätter nicht.
Doch das satte, braune, grün,
war schrecklich, "wunderbar."

Der Herbst hielt Einzug,
in weißer Pracht, fiel grauer Schnee.
Eis, lag auf dem nahen warmen See.
Die Enten schwommen unverdrossen,
Im warmen Wasser, voller Eis.

Ein kleiner Junge,
in roter Badehose aus blauem Stoff,
leckte trinkend ein Vanilleeis,
ganz aus Schokolade.
Der Junge hielt nicht an, nach Haus zu gehen,
er saß nur stehend da im Schneidersitze,
war zu faul zu gehen.

Um ihn herum,
war lärmend, stille Nacht.
Suchte sich, konnt sich nicht finden,
der Wecker weckte ihn um Acht.
Nun sags uns, Leser dieser Zeilen,
wie war`s bei dir gewesen.

„Letzte Nacht…“

 

Thomas-Otto Heiden

 

 

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