Roland Drinhaus

Kein normaler Tag





Heute bin ich inspiriert worden....
von einem toll gemachten Spaß der Onlinesatiriker
des Postillon .
Darum vor dem Gedicht (ausnahmsweise und zum Verständnis) :
Die gutgemachte Veröffentlichung des Postillon bitte lesen .
https://t.co/lxkxzlO7fv?amp=1


Meine Twitter Antwort war Vers 3 .
für euch mache ich daraus ein lustiges Gedicht:



Kein normaler Tag !!!!

Ob's richtig ist es so zu sagen ?
Irrsinn ist für manchen ernst .
Sprechen, denken, etwas wagen....
trotzdem oft nicht weit entfernt ,
von dem was wirklich armen Menschen ,
Hirn und auch das Leben kostet ,
weil plötzlich eingeschränkt das denken ,
was manchem die Kontrolle kostet .

Somit ist es nicht unmöglich ,
was dort in Vers drei geschieht .
Wem's passiert, der endet kläglich ,
doch auch lustig, wie man sieht :


Ich hab das Stück für Stück gelesen....
alles schonmal dagewesen .
Falsch numeriert, getäuscht, gefaked...
Bild... es hat sich auch bewegt....
Stimmen, Schrei, Halluzanonen ,
aus den Ohren wachsen Bohnen ,
alles Scheisse, alles Kacke....
reicht mir bitte meine Jacke !







(Und ja, Halluzinationen wurde in diesem Gedicht aus rein metrischen Gründen
falsch geschrieben. Aber es ist auch so: Wahnsinnige verlieren mitunter auch
die Fähigkeit der richtigen Wortfindung.)





Bemerkung zu meinem ersten Eindruck (nach dem Lesen des Postillon) :

Der erste Gedanke: Toll gemacht... weil irgendwie wirklich nah dran
aus der Sichtweise (ich sags gleich deutlich) eines Bekloppten.
Entsprechend witzig dann auch die Antwortsreime, die mir schnell
einfielen.
Dann aber einige kritische Gedanken aus der Realitätswelt.
Das sind wirklich arme Menschen, die es auf diese Art und Weise erwischt.

Man denkt (vielleicht) an kritische Zeiten der eigenen Psyche; ich selbst
habe mal (nach Selbstdiagnose) vor etwa 12 J. Symptome von Burnout
erkannt: Ich ging damit zum Hausarzt und der gab mir nach dem Gespräch
eine Überweisung zum Psychologen. Ich rief dort an: Termin frei 1 Jahr
später. Ich verzichtete auf die Termin-Vereinbarung da ich so lange warten
als puren Unsinn empfand.
Zum Glück besserten sich die Symptome langsam, weil ich damals immer
geschickter dichtete und weil ich auch eine feste Arbeitsstelle fand.

Unter Einbetracht aller Gedanken bleibt nach diesem Gedicht ein etwas
fades Gefühl.... aber ich denke und sage vor allem: Darüber lachen kann
man doch.
Und noch hinzubemerkt: Für mich ist das heute ein ganz normaler und
schöner Sonntag ! Und den wünsche ich euch auch.

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