Bernhard Pappe

Morgengedanken

Da darf keine Furcht sein, sondern nur achtsame Erwartung.

Da sollte Dankbarkeit sein für einen neuen Beginn.

Da darf keine Gleichgültigkeit sein, sondern achtsames (Er)Leben.

Da sollte Platz sein für alle Bilder des kommenden Tages.

Ich bin der Akteur und das Leben ist meine Bühne.

Das Spiel beginnt, ich setze alles auf Rot.

Egal wohin die Kugel auf dem Spieltisch rollt, der Croupier schiebt mir mein Gut-Haben zu.

Ich werde sie auffüllen, die Truhe der Erfahrungen.

 

Da darf keine Furcht sein, vor dem gespannten Bogen des Tages.

Ich bin der Pfeil, der in die offenen Arme des Abends fliegt.

Da darf keine Furcht sein vor den Träumen der Nacht.

Ich bin der Lenker eben jenes rasanten Rittes, hinein in einen heraufdämmernden Morgen.

 

© BPa / 11-2019

Das Gedicht "Morgenstimmung" von Anita Namer war mir ein Quell der Inspiration. Wir sollten jedoch nicht zu viel über den Morgen nachdenken. Sonst ist er vorüber und wir haben ihn nicht erlebt.Bernhard Pappe, Anmerkung zum Gedicht

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.11.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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