Helga Künkel

Novembermelancholie

Nebelschwaden wandern trist
über kahle Felder, nasse Wiesen 
und Wälder, deren fahles Laubdach
in mannigfaltigen, betörenden Rot-Gelb und Brauntönen 
einen letzten Gruß aus vergangenen sonnigen Herbsttagen herüber sendet zu dem Betrachter,
der versunken sich hingibt dieser besonderen Melancholie. 

November...viel kannst Du uns lehren, Du, Vertrauter der trüben, nebelschwangeren letzten Sonnentage.

Geduld:
Warten auf das zaghafte Sonnenlicht, das Bahn sich bricht im neuen Frühjahr.

Frieden und Hoffnung:
Achtsam innehalten, wohlige Wärme zulassen durch die Vorfreude auf das Licht und die Hoffnung im nicht mehr fernen Advent.

 

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Es wurde sehr viel geschrieben über jene Jahre der unseligen Diktatur eines wahnwitzigen Politikers, der glaubte, den Menschen das Heil zu bringen. Das meiste davon beschreibt diese Zeit aus zweiter Hand! Ich war dabei, ungeschminkt und nicht vorher »gecasted«. Es ist ein Lebensabschnitt eines grünen Jahzehnts aus zeitlicher Entfernung gesehen, ein kritischer Rückblick, naturgemäß nicht immer objektiv. Dabei gab es Begegnungen mit Menschen, die mein Leben beeinflussten, positiv wie auch negativ. All das zusammen ist ein Konglomerat von Gefühlen, die mein frühes Jugendleben ausmachten. Ich will versuchen, diese Erlebnisse in verschiedenen Episoden wiederzugeben.

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