Mike Loewenrosen

Doch jetzt

Dein Geruch, der des Meeres,
hier in einem Binnenland.
Weit weg ist diese Insel Sehnsucht.
Das Salz deiner Haut
es schmeckte wie ein guter Moment,
selten blieb es unerkannt für mich.
Ich nahm dich wahr, ich roch das ganze Meer.

In deiner Gegenwart war ich gerne
eine wildes Tier, welches Zögern erlernte,
und erkannte, dass darin sich die Magie versteckte,
welche mich noch mehr an dich zu binden wusste.
Die Atmosphäre zu verführen, dies war ein Ziel.
Und zu warten, wie sich diese Geschichte langsam offenbarte.
Wie war ich süchtig darauf, so mein Herz lachen zu spüren.

Doch jetzt bin ich ein Baum in deinem Wald,
ich falle unbemerkt,
Tränen ziehen hoch in meinen Stamm,
wer von uns hat das Lachen zuerst verraten?

Warum erinnern wir uns gerne an solch´ eine Zeit
ist es, weil darin viel Erinnerung weilt?
Scheint es dir denn nicht auch so,
alles schwer Erlernte ist uns gerne Erinnerung.

Jetzt ist alles Musik
alles  berührt mich unerkannt,
ist Schwingung, die kein Auge sehen kann.

Auf den Stufen hier, ist es dunkel,
wie war das Licht nochmal als du hier verweiltest?
Ist doch seltsam, zu erkennen,
dass man solche Dinge nicht mehr weiß?

Diese Erinnerung, sie hat Gewicht,
legt sich auf die Schultern und das Gesicht,
denn in ihr war für so lange doch auch,
diese angenehme Ruhe, die dir sagt,
dass ihr für lange Zeit stark bleibt.
Doch die Kraft der Liebenden,
sie scheint ungerecht verteilt,
denn als du gingst, warst du wieder leicht
und ich doppelt so schwer.

Nein, ich kann es nicht auf Kräfte schieben,
es ist wohl einfacher, nicht wahr?
Du warst nicht  bereit, und ich längst verloren.
Du wolltest eine Sommerliebe auf Jahre hin,
ich dachte an eine kleine Ewigkeit.

Der Trick, hin zum Glück,
er hat sich gedreht,
nun wäre es wohl gut dir zu entkommen,
es liegt an mir, mich so zu erfinden.

Adieu, Fremdenergie,
in diesem "Adieu" ist nochmals all meine Liebe für dich vergraben.
Wie langsam ich doch  bin und wie gerne?
Dein schnelles Herz, es wird das nicht verstehen wollen.
Ich weiß, ich weiß!
Macht doch nichts, es ist deine Zeit,
du entscheidest, wie sehr dich Erinnerungen erfüllen.
Ich bleibe ein Gefäß für sie, denn in ihnen
ist etwas Großes verborgen, größer noch als jedes Meer.
 

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