Wally Schmidt

Der grosse Rummel

Der grosse Rummel

 

Jetzt fängt der grosse Rummel an

für's Christkind und den Weihnachtsmann.

Im Kaufrausch sind so viele Leute,

und hoffen auf 'ne grosse Beute.

Vom Licht erstrahlt die ganze Welt,

man holt hervor das letzte Geld.

Schwer bepackt mit den Geschenken

man muss an all' die Lieben denken.

Doch dabei man so oft vergisst,

dass vieles gar nicht nötig ist.

Anstatt die vielen guten Gaben,

die Lieben and'res nötig haben.

Es erfreut sie ja, was sie bekommen,

doch hätt' man sie in den Arm genommen

und dabei mal ganz lieb gedrückt,

dann wäre Weihnachten geglückt.

 

Wenn ich so an manch Weihnacht' denke,

als wir bekamen die Geschenke,

die selbst gebastelt einfach nur,

von Glitterträumen keine Spur.

Man hatte ja so vieles nicht,

trotzdem erstrahlte das Gesicht.

Der Krieg, der tobte durch das Land,

Glitterkram war nicht bekannt.

Man holte alte Sachen raus,

und machte dann was Neues draus.

Im Wald da klaute man 'nen Baum,

Das war dann unser Weihnachtstraum.

 

Wir heut' den Rummel stets vermeiden,

und leben Weihnacht' sehr bescheiden.

Ein klein' Geschenk und lecker Essen,

lassen uns Schlimmes dann vergessen.

Doch einen Baum, den muss ich haben,

er ist für mich das Schönste aller Gaben.

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 29.11.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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