Adalbert Nagele

Das Froschkonzert

Es kam vor langer, langer Zeit,
ein kleiner Frosch ins Haus geschneit;
er fühlte sich dort wie zu Haus
und war nicht größer als 'ne Maus.

Er sah sich überall gern um,
das Springen war ihm nicht zu dumm;
sprang auf ein offenes Klavier
und hüpfte auf die Taste Vier.

Bam, hörte er die Tastatur,
das wunderte ihn erstmals nur,
sprang hurtig weiter auf und ab,
auf diesen Tasten, trab, trab, trab.

Die schönsten Töne kamen raus,
für'n Frosch war es ein Ohrenschmaus;
da kam des Hauses Töchterlein,
zum Spielen am Klavier ganz fein.

Wie sie die Tasten hat gedrückt,
der Frosch war gleich noch mehr entzückt,
so manchen Ton, den kannt' er schon,
drum sorgt' er für den Zwischenton.

Dem Mädel kams auch super vor,
so spielte halt der Frosch im Chor.
Der Frosch lud noch mehr Frösche ein,
um beim Konzert dabei zu sein.

Das war ganz sicher nicht verkehrt,
denn so entstand ein Froschkonzert;
und wenn sie nicht gestorben sind,
dann freut sich heut noch jedes Kind.


© Adalbert Nagele

Frosch © Aquarell-Ausschnitt von Adalbert Nagele

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