Robert Nyffenegger

Der Mensch von heute

Der Mensch will unterhalten sein,
Von morgens früh bis spät.
Er fühlt ansonst sich so allein.
Er wünscht, dass einer kräht.
 
Er trägt ein Headset Tag und Nacht,
Das spriesst aus seinen Ohren.
Was ihn zudem auch wichtigmacht,
Sonst fühlt er sich verloren.
 
Man ruft ihn an von Nah und Fern.
Sieht Filmchen, wie begehrt.
Ein jeder hat ihn furchtbar gern
Und jeder auf ihn schwört.
 
Nur selten tritt die Stille ein,
Dann gibt's Musik und News.
Die saugt er dann genüsslich rein,
Wie süsses Apfelmus.
 
Doch hin und wieder kommt es vor,
Er wird glatt platt gefahren.
Er war doch einfach bloss ganz Ohr,
Lauscht jetzt den Engelscharen.
 
 
 

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