Roland Drinhaus

Weihnachtsgedicht mit Hintergrund








Und doch versuch ich immer wieder,
das zu schreiben was ich will....
auch wenn das oft nur Unfug ist.
Schon deshalb sing ich keine Lieder,
schweigen will ich auch nicht still...
doch kommts drauf an, wer mich bemisst.


Die Weihnachtszeit schickt mir Gedanken,
festlich, einfach... mit Moral....
die ich zum Besten geben möchte.
Kein Weltbild kommt davon ins wanken;
wir sind moralisch nun einmal...
so liest sich's besser als man dächte.


Konservativ sind wir gestrickt,
das Leben muß den Tagen gleichen,
so wie es immer für uns war.
Parallel zur Uhr die tickt,
nur zu geniessen soll nicht reichen,
stellt sich der Hintergrund schon anders dar.


Wo sind sie her, die kleinen Zweifel?
Die gern störn den Lebenswandel.
Ist nicht alles Gold was glänzt?
Im Detail sitzt oft der Teufel,
in den Fetten der Frikandel...
Der Gichtwert so mein Blut ergänzt.


So wird man langsam krank von allem.
Ja, auch in der Weihnachtszeit.
Nicht gebaut für Rauch und Alkohol....
Man muß erst alt sein, dies zu schnallen,
Schaden malt die Wirklichkeit.....
gefährdet letztlich unser Wohl.


Ich mag die Stimmung hier nicht stören.
Bedenklich ist nur Hintergrund....
wenn laut im Vordergrund wir feiern!
Drum möcht ab jetzt ich nur die Weihnachtslieder hören,
die fröhlich schallen aus dem Mund,
anstatt nur stockend raus zu eiern.







 

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