Karsten Herrmann

Herz-märchenhaft

 

 

Alljährlich funkelt Weihnachtsdekor

Dieses wunderschöne Lichtermeer

Dies fantastische Phänomen

Vom aufschwingenden Weihnachtsmarkttor

Dein geliebt-Herz-märchenhaftes Flair

 

Dieses Duft-schwebende Zauberflimmern

Welches endlose Dezember-Lüfte durchdringt

Unter Mond und Sterne-schimmern

In dem nur die Nachtigall der Liebe singt

 

All die Weihnachtshits unserer Zeit

Wo Schneekugelbilder sich an mich saugen

Du tanzt darin im Wahnsinns-Glitzerkleid

Mit deinen türkis-warmen Meer-Augen

 

Deinem wild-wallendem Engelshaar

So anmutig, gleich einer Weihnachtsfee

So Herz-märchenhaft-unerreichbar

Und dann fällt auch noch echter Schnee

Kristall-leuchtend, idyllisch unbezahlbar

 

In Zeitlupe-rieselnde Zuckerwatte-Sterne

Haften am süßesten Kuss-Mund

Doch du entschwindest in weite Ferne

Wie eine Sirene, auf den tiefsten Meeresgrund

 

Viel zu früh wurdest du mir genommen

Weihnachten war für dich mehr als zauberhaft

Bist für immer ins Sternenland geschwommen

Doch in mir lebt weiter deine Liebeskraft

So Schneekugel-magisch, Herz-märchenhaft




( Nicht autobiografisch- eher Fantasie, die das Leben schreibt)

 

 

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 08.12.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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