Adalbert Nagele

Ein schönes Weihnachtsgeschenk

Die Mamma, sie ist äußerst nett,
bringt ihren kleinen Max ins Bett.
Da sagt das Nachtgespenst besorgt zu ihr:
„Du Mamma, zu Weihnacht, was wünscht du dir?“

„Max, eine schöne Kette wäre fein“,
so ging sie auf den lieben Kleinen ein.
Am nächsten Tag ging Max in ein Geschäft hinein
und kaufte eine neue Fahrradkette ein.

Zu Weihnacht schaute seine Mamma dann,
als sie mit Geschenköffnen gleich begann.
Sie sprach: „Was soll ich mit der Fahrradkette hier?“
Und Maxi: „Von meinem Ersparten kauft ich's dir!

Für's Fahrrad hat mein Sparschwein nicht gereicht,
doch liebe Mamma, nimm es einfach leicht;
den Rest vom Rad, den kauf ich später dir,
nur ein paar Jahr', bis ich erspart hab's mir.“


© Adalbert Nagele

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