Geklagt

Wir sind doch nun mehr ganz
Ja mehr noch ganz verklagt
Etwas wird die Klag zur Frag
Und unsere Frage wird zur Klag
So läuft es Tag für Tag

Und Manchereiner einmal sag
Das er den Einen Anderen mag
Und wieder Anderen nicht mehr mag
So ist man schnell bei einer Klag
Die Anderentags im Kasten lag

Wir sind doch nunmehr ganz
Ja mehr noch ganz geplagt
Das man sich selber fragt
Was hat man falsches denn gesagt
Eh man sich streitet wird vertagt

Wenn man zum Teufel wurd gejagt
Und hat nicht Danke-Schön gesagt
Geht dann zum Anwalt hat geklagt
Sich Jahrelang mit Recht geplagt
Bis man Auf-Widersehen sagt

Wir sind doch nun mehr ganz
Ja mehr noch ganz verzagt
Und fragt sich selbst warum man klagt
Es hat doch keiner was gesagt
Es ist der Stolz der einen nagt

Von Müh und Ärger stets geplagt
Kein freundlich Wort an uns gesagt
Und um die halbe Welt gejagt
Doch wenn uns heute jemand fragt
Der sei schön still sonst wird geklagt














Aachen, 2004-07-27

*************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude *1948 in Aachen

Lyrik, Philosophisches, Escapistenlyrik, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gesellschaftskritisches
© 2004 MANFRED H. FREUDE

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Manfred H. Freude).
Der Beitrag wurde von Manfred H. Freude auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 27.07.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Manfred H. Freude:

cover

FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (0)


Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Escapistenlyrik" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Manfred H. Freude

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

BUNTE FAHNEN WEHEN von Manfred H. Freude (Gesellschaftskritisches)
Schwarze und weiße Tasten von Frank Guelden (Escapistenlyrik)
Komische Wörter von Lizzy Tewordt (Gedanken)