Maik Tippner

Kein Experte


April 2010


Prolog

Bei Experten habe ich ihn gefunden, den Hang, den Drang zu
Effekten. Effekte, der Freude im Geist, Effekte, die irgendetwas
im Gehirn freischalten, etwas erweitern, vielleicht Bewusstsein?
Ja nun; Effekt-Stereotypismus sei als Erklärung noch einmal
erwähnt.
So sind „wir“ Experten auf manscherlei Gebieten, der
Erkenntnissgewinnung.
Geistig anders interessierte; Leuchtende Augen, wenn ein
Luftballon zerplatzt; Leuchtende Augen, wenn der Elementarakt
stattfindet.
Es sei hier folgende These zur Widerlegung angeboten:
„Schizophrenie ist Effekt-Religion.“
vielleicht im weitesten Sinne: „Affekt-Religion.“

„Wau, Wau!“
Macht der Hund, wenn er etwas registriert.
„Hoauw!“
Macht der Indianer, wenn er gesprochen hat.
„Gong!“
Macht der Buddhist, wenn „es“ passiert ist.
Und „Gong!“
Macht die Tagesschau, wenn es beginnt.
Es macht klick im Gehirn, wenn das Licht angeht.
Schaltvorgänge, Umschalter, Vektormultiplikatoren
leisten ihre Dienste.
„Hui, Hui, Ak, Ak, Ak, Dag, Dag.“
Und er betrachtet eine Silberfolie
in seinen Händen,
schüttelt sie auf und ab,
pustet sie an,
freut sich riesig, riesig gross.
„Hui, Hui, Ak, Ak, Ak,Ak, Ak, Ak, Ak, Ak.“
Effekt-Stereotypismus.

Der Wind weht
mir durch den Geist
und schleift aus dem Brocken Bewusstsein
den Stein, der weisen heraus.
Nicht etwa den Stein, der
weissen, dreiviertel-Götter,
die halbe Sachen machen.
Nein!
Das Extrakt, was der Wind,
übrig lässt, ist der Stein der,
Weisen.

Lange Zeit habe ich mich
mit Physik beschäftigt.
Tausende Effekte:
Dee-By-Sears-Effekt,
Doppler-Effekt,
Innerer-und Äußerer-Lichtelektrischer Effekt.
Knoff-Hoff,
Zauberei-Magie,
Ikosaeder-“Der Würfel des Magiers“.

Oh nein!
Ich nicht!
Und so schaffe ich
Kunst, kein
Wissen,
denn Wissen schafft,
Verwirrung.

Ich bin gefangen,
in den Verbindungen,
des Geistes, die;
Ja wer eigentlich geknüpft hat?
Meine Grossmutter?
Doch meine Oma ist gestorben.

Die Psychologin ist
die Satellitenschüssel.
Manchmal sendet sie gewaltig.
Aber sie ist freundlich
zu mir gewesen,
Dieses, mein Leben, was ich führe,
gleicht einem Wunder,
schon oft währe ich fast gestorben,
doch ich könnte auch sterben,
wenn ich von der Teppichkante
falle.

Dieses mein Leben,
ist ein Leben mit der Krankheit,
des Geistes, die keinen Namen hat.
Es ist die bewusste Krankheit,
über die nur Keiner sprechen
mag.

Und ich schreibe darüber,
schreib' und schreibe.
So ist das Leben ein Fracktal;
ein Romanesco;
ein Kinderspielzeug.
Das Wissen, eines Greises,
im Körper eines Kindes gebunkert.
Und ich habe mich so oft gefragt;
Warum weiß ich es?
Und sonst niemand?

Ist Bewusstsein denn verpflichtend?
Kunst ist ein Lebenskampf,
und doch:
Auf dem Scheißhaufen der,
Vergangenheit blüht eine wunderschöne
Blume, in leuchtendem
Rot, Gelb, Orange.
Grün sind ihre Blätter.
Ist es Mohn?
Blume, der Unbeständigkeit.
Oh ja, es ist Mohn.

Es ist eine Mohnblume.
Mohnblumenkuchen,
wenn ich unentschlossen bin,
denn das Leben ist eine Zitrone.
„Machen sie etwas draus'!“
sagte Harald Junke,
„Backen sie einen Zitronenkuchen!“

Und vielleicht sind es
gerade diese einfachen
Ratschläge, die mir Kinder,
Besoffene, Irre und auch Filme,
geben, die mir wirklich
helfen.

Und jetzt...
Der Effekt:
Wenn Du eine Sternschnuppe siehst,
dann darfst Du Dir etwas wünschen.
Allein dein Glaube entscheidet,
ob Es, das was, Du Dir wünschst,
in Erfüllung geht, oder nicht.
Und glaube Du fest daran,
wenn Du es ehrlich meinst,
wird es in Erfüllung gehen!

„Denn, nur, was wir glauben,
wissen wir gewiss.“ [Wilhelm Busch]
Und im Endeffekt, ist Dein
Wille entscheidend, ob Du
etwas glauben willst,
oder eben nicht.
Nun glaube!
Aber glaube nicht an Alles!
Aber glaube genug, und
das wird mehr als genug,
für Dich sein.

Glaube nicht an das Geld,
denn Geld ist nur ein Werkzeug.
Glaube nicht an die Tabletten,
denn sie sind nur ein Werkzeug.
Und glaube nicht an Gott.
Aber glaube ihm.
Glaube von mir aus an den Teufel.
Aber glaube dem Teufel nichts.

Schreibe Du
mit Mir das Buch, des Lebens,
in dem Jedes Zeichen ein Akt,
der Liebe sei!
Ein Akt, der Liebe zwischen zwei
Menschen;

Und wenn schon kein Akt, der Liebe,
so doch wenigstens ein Akt zwischen
Mir&Dir.
Ein Zwischenmenschlicher Akt.

Ich weinte eben gerade:
Vor lauter Glück!
Ja, vor lauter Glück!
Kennst du dieses Gefühl,
wenn Du weinst, obwohl Du
glücklich bist.

Und ich fragte danach;
Nach diesem Unterschied,
aus dem
„Die Information aus dem
ewig Existierenden“ entspringt.

Nun ja;
Das kann man ja mal machen.
Aber wohin?
Hast Du mich geführt?
In die Tiefsten Abgründe, der Seele,
in dem nur das weiße Rauschen aus dem
Hintergrund zu hören war;
und
auf die nun, zu mindest
zweithöchsten Berge,
auf denen das Licht so hell blendet,
dass nicht einmal ein guter Filter funktioniert;
und
wieder Zurück,
zurück geführt in die Realität,
der Normalität, in der jede Krankheit
in gleichverteilter Form latent
vorherrscht,

Sodas:
Ich Kein Experte Bin.

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