Beverly Bothmer

unser subjektiver Scheiterhaufen

Für viele ist Leben immer einfach weiter Richtung Scheitern laufen, zu ausgebrannt für alle die Sorgen auf ihrem großen Scheiterhaufen, Also gilt nur noch immer weiter saufen, immer weiter rauchen, immer weiter auch wenn sie sich eigentlich kaum weiter trauen, 

 

Dabei ist Fallen doch eigentlich nur Fliegen ohne Antrieb, Klar kommt niemand auf Anhieb weg von all den Nächten in denen er immer wieder wach liegt, nachdem er Nacht für Nacht immer ein kleines bisschen länger wach blieb, schwer zu glauben dass es überhaupt noch ein Zurück gibt also zurück zu der Routine in der man sich wieder durch die Nacht durch die Stadt in Richtung Tag schiebt, Alles rinnt spürbar durch die Finger wie ein Sandsieb.

 

Alle Wünsche und Träume hinab durch den imaginären Abfluss, eigentlich schon lange im Wartezimmer für den Abschluss, in der Wartezeit also immer wieder Abschuss und wieder mit doppelt leerem Akku in den Nachtbus, Stillstand wie ein Schnappschuss, Das Leben ist ein Kinderspiel, Stadt Land, Fluss.

 

Doch wir haben unser Spiel des Lebens lange schon verloren, denn Regeln folgen und sie wahren wird schwerer wenn Spiele keine Regeln haben denn Regelwerke sollten Sinn ergeben doch noch während und vielleicht auch grade weil die Tiefenschärfe unsre Sinne stetig milchig trübt, misslich uns der Fokus trügt und unser Gefühlsfeuchte Wechselbad zerstört uns wie Monopoly Familien und macht uns zum wechselwarmen Metamorphosen-Ende wie Amphibien.

 

Gestalten eine Zukunft ausnahmsloser Rückblenden zeitgleich sich die schützenden Fassaden viel zu schnell zu stürzenden Kaskaden wandeln und während wir gegenwärtig geistesabwesend im dunkelharten bass baden

 

läuft unser Leben doch bloß noch im Plusquamperfekt so abgeschlossen die Vergangenheit, denn wir hatten geliebt, wir hatten gelebt, wir hatten doch unsere Probleme so gut versteckt,

 

doch nun ersetzen wir wieder Alltagspflichten, Schlaf und Essen durch Alkohol, Kaffee und Zigaretten, messen unseren Markt und unseren Selbstwert an anonymen Bettgeschichten, betrunkene Komplimente sind das Stempelkissen, mit jeder Nacht wird die Ferne zwischen

 

Heilsamkeit und einsam sein breiter, also weiter auf der Suche nach der Zweisamkeit.

Von Redefluss zu Heiserkeit zu dem Entschluss nach Schweigsamkeit. Lernen dass nicht jede Nacht endet weil die Sonne wieder scheint, während wir, die mit ach so großer Achtsamkeit

 

und genau so großem Selbstvertrauen verloren durch die immer gleiche Menge laufen am Ufer dieses Überflusses von enerieberaubten Menschenaugen

auf der Suche nach Bestätigung. Viel zu klein bleibt die Entschädigung war vorher alles fast schon eklig bunt

 

ist das pink jetzt schon ganz blass, viel zu schnell wird das Pastell zu grau und das zu schwarz

und weiß. Fahren weiter im surrealen Kreisverkehr, woher wir kommen weiß schon keiner mehr, wissen nur wohin wir wollen doch wer weiß schon wo zuhause ist.

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 20.12.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Bücher unserer Autoren:

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Lieder eines sattvischen Engels von Angelos Ashes (Übersetzer Uwe David)



Die Idee, die vorgelegten Gedichte in eine Buchform zu bringen, kam mir eines Tages in der Meditation. Dabei verspürte ich eher den Wunsch, dem Leser ein Gefühl von Liebe und Trost zu vermitteln, als dass es ein intellektueller Prozess war. Die Lieder sind einfach gedacht und ebenso gelesen, gibt es mir das Gefühl, erfolgreich die Lücke zwischen Wissen und Werden geschlossen zu haben. Dies ist die Reise, die wir alle von unserem Verstand zum Herzen unternehmen müssen, um uns selbst und die Welt um uns herum heilen zu können. Der Titel des Buches verweist auf eine engelhafte Reinheit, die zugleich Anspruch und auch die tiefe Wirklichkeit ist, die wir alle sind. Es liegt nur an uns, diese Qualität zu entdecken und manchmal helfen dabei ein paar wenige Worte.

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