Horst Werner Bracker

Meeresrauschen

Meeresrauschen
 
Epik
 
Schweigen, allumfassend und so groß.
Das ferne, gleichförmige Meeresrauschen, –
gleich einem Wiegenlied, aus der Natur Schoß,
mit Innigkeit und Gottvertrauen zu lauschen.
 
Der Sonne golden Himmelsgestirn Strahlen,
verzaubert das Meereswellen Gewoge. –
Vor harten Granitfelsen schreibt, die Gischt,
im weißen Strand geheimnisvolle Dialoge.
 
Anarchisch, mystisch, Krypta Glyphen, gleich. –
Unnahbar, schwer zu ergründen, zu verstehen,
aus archaischen Zeiten und bedeutungsvoll,
Archäologie aus Gräbern, Grabungen zu sehen.
 
Auferstanden aus viel Tausend Jahren Tiefschlaf,
verlorenes Wissen, archiviert im Verborgenem.
Empor geholt aus dem Dornröschenschlaf.
Von Forschern, nach der Suche, der versunkenen
 
Schätze der Jahrtausende Ära, der Hochkulturen
Versetzt uns in Staunen und ehrfürchtiges Empfinden.
Was mag an schönen Schätzen in der Natur Fluren,
von Wüstenwinden verborgen, zugeweht, zu finden, -
 
Sein, Schätze, aus Jahrhunderten, aus Jahrtausenden!
Voll des Staunens, der Rätzel und des Bewunderns.
Schätze der historischen Vergangenheit ausspähenden
Zu schildern und bebildern, verändern und zu Plündern‘s!
*
(22.12.2019) E-Storie

Bild zum Gedicht Meeresrauschen

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