Siebenstein

Gut und Böse und Verwandlung


Gut:
Jehova wollte nie, das Menschen sterben,
bestimmte für sie das Menschenrecht 
des ewigen Erdenlebens.
Doch seit ihrem Sündenfall gegen ihn in Eden
müssen sie den Seelentod erleiden,
kehren zurück zum Staub des Bodens,
aus dem sie von Gott wurden einst geformt.
Durch Jesus Christus, 
den aus dem Grabe Auferweckten,
lässt er für ihn in Treue 
verstorbene Seelen
zum ewigen Leben auf der Erde
in der Zeit seines letzten Tages,
bald wieder auferstehen,
beseitigte nach dem Weggang der Apostel Jesu
seine Wundergaben,
verkündet durch sein neus Namensvolk
seine Botschaft allen Leuten.
Alles Böse er versenkt in die ewige Nichtexistenz,
symbolisiert durch Festhalten in Fluten eines Feuersees.

Böse:
Im Angesicht des noch verbliebenen Leids 
im Prozess des Sterbens
erkennt man Menschen sich
in gewählter Selbstbesimmung quälen.
Um wegen seiner Tat 
sein natürlich schlagendes Gewissen
zu beruhigen 
und seine Genialität zu erklären,
muss der Böse
das in seiner Lebenslüge 
von ihm erzeugte Perverse
rechtfertigend zur Normalität erklären.
Verweigert Jehova Gott die Ehre,
verdreht, dem Satan gleich, der Bibel Worte,
legitimiert dauerhaft durch Lehre
die Grausamkeit irdischen Menschsterbens,
setzt seine Kinder in die Welten,
um ihnen das sozial verträgliche Verwelken zu schenken,
kann dieses nicht besiegen,
segnet in Talaren oft Soldaten,
damit sie seine Feinde 
sadistisch wie in einer unbiblischen Hölle braten,
lügt gegen Gott scheinheilig 
vom Weiterleben nach dem Tode,
erwartet (fast) narzisstisch dabei Gottesnähe,
will Vertrauen in selbst festgelegten Frieden,
erntet  dafür Misstrauen bei seinen Lieben,
fabuliert über Ganzheitlichkeit und Transzendenz
verweigert sich wahrer Gotteserkenntnis,
folgt Erscheinungen von Dämonen
erklärt Gottes Diener für anormal.

Verwandlung:
Der Schöpfung harmonische Komplexität
offenbart ihres Schöpfers Existenz.
Gemäss seines Namens Sinn
veranlasst er sinnvoll 
zu werden das Dasein.
Etwas, was der Allmächtige nicht kann,
wirkt heilsam als scheinbares Paradoxon
und regt den Willen zum Gutestun an.
Jehova seine Prophetie
wie im Himmel,
bald auch auf der Erde
ganz erfüllen lässt,
durch seinen aus ungerecht erlittenem Tode 
von ihm auferweckten Hohepriester,
befreien sterblich gewordene Menschenseelen
hin zum Wollen
ihm dankbar friedsam zu dienen.
Denn um zu bewahren das vom ihm erschaffene Gute,
k a n n   e r   n i c h t    l ü g e n !

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.12.2019. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Seinen wohlverdienten Urlaub hat sich Kommissar Heinz Kelchbrunner anders vorgestellt: Erst stößt er beim Graben in seinem Garten auf menschliche Gebeine, dann beschäftigt ihn ein weitaus aktuellerer Todesfall in seiner freien Zeit: Anna Einarsdóttír wird beim Spaziergang von einem Ast erschlagen – und das ist, wie sich herausstellt, nicht dem stürmischen Wetter geschuldet. Kelchbrunner und seine Kollegin Katharina Juvanic nehmen die Ermittlungen auf. Die Spur führt schließlich nach Island, die Heimat der Toten, und zum geplanten Bau eines Staudammes, der eine wertvolle Naturfläche akut gefährdet. Dass Kelchbrunner von oberster Stelle dorthin beordert wird, um weitere Nachforschungen anzustellen, kommt dem umweltbewussten Kommissar gerade recht. Vielleicht gelingt es ihm, nicht nur Licht ins Dunkel zu bringen, sondern gleichzeitig seine eigenen Schlafstörungen und einen schmerzhaften Verlust zu überwinden. Kaum in Island angekommen, muss er sich jedoch gleich mit störrischen Behörden und verstockten bis feindseligen Einheimischen auseinandersetzen. Es scheint, als sei niemandem hier an der Auflösung des Falles gelegen …

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