Horst Werner Bracker

Zeichen der Zeit - Signa et Tempora

Zeichen der Zeit – Signa et Tempora!
 
Ode
 
Der neue Tag beginnt, weiße Nebel liegen übers Land.
Gemächlich gehe ich durch den Morgen, treffe, niemand.
Vor einen Wacholder bleibe ich lauschend stehen.
Eine hochbegabte Nachtigall singt ihr herrliches Lied.
Wie sehnsuchtsvolles Flehen, der Sänger ist nicht zusehen
Wer schrieb, komponierte diese herrliche, fröhliche Musik?
Wes Lied mag die hochbegabte Nachtigall wohl, singen,
Brachte sie gar, - ihre eigene Komposition, zum Klingen?
 
In Schönheit und stiller Harmonie beginnt der neue Tag.
Ich nehme Platz auf einer Bank im geruhsamen Park.
Die Nebel, begannen sich um die Mittagzeit zu lichten.
Durch den letzten Nebeldunst brach sich die Sonne, bann
In purpurrot, der fernen Wäldern, leuchten die Fichten.
Ein Reh tritt zum Äsen, wachsam aus dem dunklen Tann.
Das Schweigen ruht auf bunten Wiesenblumen Decken.
Kein störender Laut vermag die absolute Stille zu wecken!
 
Ach, - wie ist die schöne, geflissentliche Welt so wunderbar.
Und doch! Und doch! Ist unser Mutterplanet in großer Gefahr!
Die, - Mutter allen Seins, droht im Plastikmüll zu versinken.
Umweltgifte töten die Insekten, die Bienen, die Bestäuber.
Die großen Städte, die weltweiten Industriegebiete stinken.
Aus Asien kommen die Patente, Ideen- und Gedankenräuber.
Die Moral, Ethik, der Sinn für Ordnung, der Zusammenhalt –
Statt Liebe und Empathie, immer mehr Verrohung und Gewalt!
 
Endlose Debatten, gewichtige Klugscheißer, melden sich zu Wort.
Pseudo Experten erheben ihre Stimmen, sind aufs äußerte besorgt.
Was ist zu tun, was muss nun geschehen? Abwarten, mal sehen!
Werden die Prophezeiungen wirklich geschehen? Abwarten! –
Wird alles vorübergehen, wie der saure Regen 1980 geschehen?
Damals entwickelte sich eine unglaubliche Hysterie zum Irrgarten.
Die Natur braucht den Menschen nicht, wir brauchen die Natur!
Der Mensch ist und bleibt, Teil der Natur! Eine Karikatur, - nur.
(28.12.2019) E Storie

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