Heinz-Walter Hoetter

Einst dem Wasser entstiegen

 

Auf den hohen Gipfeln der Berge,

führen keine Treppen aus Gestein.

Steig hinauf zu einem uralten Erbe,

das hell ist wie der göttliche Schein.

 

Sind wir nicht die Berge des Lebens?

Wir Menschen, so göttlich und rein?

Als Teil eines andauernden Webens,

einst dem Wasser entstiegen, ins Sein.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

***

 

Anmerkung zu diesem Gedicht
 

Der Mensch ist nur ein kleines Blatt am Baum des Lebens

 

Der Mensch ist nur ein kleines Blatt am Baum des Lebens und doch ist er das Geschöpf eines uralten Geistes, der im sog. Teilchenmeer sein Zuhause hat (unter Teilchenmeer versteht man die Gesamtheit aller Erscheinungen der stofflichen Welt, also der Materie).

 

Jeder Mensch, ja alles Lebendige, ist durch diesen geheimnisvollen Geist entstanden, denn der Mensch hat das Leben weder erfunden noch gemacht, sondern ist daran nur beteiligt (durch den Akt der Zeugung).

 

Wenn ich in meinem kleinen Gedicht den Menschen als göttlich und rein bezeichne, dann meine ich genau diesen Zustand, da der Geist der Schöpfung keinen Makel kennt (also göttlich und rein ist).

 

Was der Mensch aus seinem Leben macht, das kann in der Tat unrein und böse sein (wenn er das Leben z. B. durch Grausamkeiten wie Krieg und Gewalt schändet).

 

Wie die Schönheit der Berge, so hat uns Gott schön und wertvoll gemacht, aber wir verunstalten diese Schönheit der Schöpfung nur zu oft.

 

Da muss man nur seine Augen richtig aufmachen und schauen, was der Mensch auf dieser Welt alles so anrichtet, dann versteht ihr auch, was ich meine.

 

(c)Heinz-Walter Hoetter

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