Manfred H. Freude

Schöner Scheinen



Ich sehe die stumpfen Bilder der Kunst
Die schmutzigen Pinsel in den Ecken

Die fragenden Zeichen auf den Leinwänden
Dort bei den Klimaanlagen

Stehen die Mütter und die Musen
Die sich drängen in die Kameras

Ist die Zeit der Geburten nahe
Werden nun die Künstler geboren

Lange Schwangerschaften in den Ateliers
Wenn die Wehen beginnen

Schreien die Mütter und die Musen
Aus Freude oder vor Schmerzen

Noch sind die Fruchtblasen geschlossen
Das Ich das Voll der Kunst das

Sich ein Leben hat vom Leiden nur ernährt
Und angefüllt mit Schmerzen der Geburt

Trägt sich mit Gedanken nach Hilfe suchen
Allein es bleibt allein der Geist

Aber das Eine ist dem Mensch Allein
Das er das Schöne sieht in sich

Durch Qual und Schmerz die er erfühlt
Hält er die Schönheit in den Grenzen

Und lässt das Feuer in ihm brennen
Im Schönen Scheinen bis es verlischt











Aachen, 2004-06-4

*************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude *1948 in Aachen
© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.07.2004. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Buch von Manfred H. Freude:

cover

FREUDE - Das dichterische Werk 2002 - 2006. Freude beim Lesen von Manfred H. Freude



Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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