Karl-Konrad Knooshood

Der frühe Froschkönig

 

Früh in der Früh,

Es ist hell, Morgenglüh'n,

hör ich im Halbschlaf schlaftrunken zieh'n,

wackere Helden, die schon der Arbeit nachgeh'n,

mir ist es fast peinlich, bin neidisch,

ich muss erst ab 10 (meist),

studieréen…,

 

Viele müssen früh – früh raus,

manche müssen früh – nach drauß',

Der frühe Vogel fängt den Strauß,

der frühe Vogel muss aus Haus!,

 

Die Damen und Herren des Gesetzes oder die im Laden,

die, die die Toten begraben,

und mit den Ältesten zu tun haben,

kommen hervor, wenn in dichten Nebelschwaden,

Mancher noch selig schlummernd mag schlafen,

 

Die tapferen Typen und Ladys der Müllabfuhr,

sie stemmen die Tonnen mit Wonne in der Morgensonne herum,

ja, sie alle machen sich krumm,

ackern sich wund,

zu mulmig murmeltierisch früher Stund,

ohoho,

 

Manche müssen früh – früh raus!,

Manche dürfen früh – nach drauß',

 

Manche müssen zeitig raus!,

Manche müssen arg früh hinaus!,

 

Manche müssen früh, früh raus,

manche müssen früh, früh los…




(13.10.2018)



Das Konzept frühen Aufstehens für eine früh beginnende Tätigkeit ist mir durchaus geläufig. In diesen
Jahren des Studiums wähle ich meine Kurse jedoch meistens so, dass ich um 10 erscheinen muss, später
am Nachmittag wird noch gearbeitet, sodass der Tag spät zu Ende ist. Was dann bis in die Puppen wach
sein lässt...na ja. Ich bewundere das frühe Aufstehen einiger Berufsbilder, einer davon mein heimlicher
Traumberuf. Problem dabei: Man muss dafür extrem früh raus, hat dann natürlich früh Feierabend. Da ich
Langschläfer bin, weiß ich nicht, ob ich mich jemals wieder an so etwas gewöhnen würde, frühe
Schwärmer sind mir sehr sympathisch, aber man gewöhnt sich einen anderen Rhythmus an, wenn man
eher am Tage was machen muss. Mal schauen, sicherlich gewöhnt man sich an alles und es ist sowieso
nicht aller Tage Nacht oder wie das heißt.
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zum Gedicht

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