August Sonnenfisch

Die Sonne in dir und in mir




Die Sonne in dir und
in mir
 

Nach einem Totensonntag
singt

der Advent.

Singt vom göttlichen Licht
im Menschen,
das gleich einem Bethlehem-Stern
zu leuchten vermöchte
in den Räumen
seiner Seele, wie

in den Reichen dieser Welt!

Setzte der Mensch nur
sein Licht auf
einen inneren Leuchter –

nicht aber
unter einen Scheffel!

In den Eichen wispert
der Windeswind:
"Leuchter oder Scheffel oder Leuchter?"
In den Eichen, die
die Blätter nicht lassen:

"Menschenkinder hätten die Wahl!"

Krächzt im Kräherwald
eine Krähe:

"Und Gott schuf den Menschen
ihm zum Bilde, zum
Bilde Gottes schuf er ihn!"

Erwidert der Wind,
das himmlische Kind in den Blättern:

"Leuchter, Leuchter - auf
den inneren
Leuchter

mit dem göttlichen Licht!"

 

 

 

 

(c) August Sonnenfisch, Öschelbronn, 1. Dezember 2002 ff

Für gewöhnlich steht das göttliche Licht in uns:
dieser Zeus in uns, dieser
Buddha in uns,
dieser Zarathustra in uns,
dieser Christus in uns, 
unter einem Scheffel -
d. h. wir lassen uns mitnichten von ihm führen.

Siehe dazu das Licht-Leuchter-Scheffel-Gleichnis
des Jesus von Nazareth
bei Matthäus 5, Markus 4 oder Lukas 8.

Zum Begriff des "Scheffels":
ein uraltes Hohlmaß,
​​​​​etwa zwischen 50 und 222 Litern - inbesondere für Getreide.

Das Zitat über die Gottes-Ebenbildlichkeit
des Menschen:
siehe in Genesis 1, Vers 27.



 

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