Frank Averbeck

Das Ende

Ich habs schon länger kommen sehn
Kann dich schon länger nicht verstehn
Denn Du bist so anders geworden
Das verdient auch keinen Orden

Du machst mich ständig nur noch fertig
Deine Gegenwart ist widerwärtig
Nein! So kann es nicht weitergehn
Wir werden uns besser nicht mehr wiedersehn

Belohnen tu ich Dich jetzt nicht für Deine neue Art
zuvor unsere Liebe noch frisch und zart
jetzt der Alltag, trist und hart
kommt jetzt eine neue Zeit in Fahrt!

Hab´ jetzt neue Möglichkeiten
Vorbei mit all denn Streitigkeiten
Das kannst Du jetzt mit Dir selbst ausmachen
Tschüss, machs gut, ich muss fast lachen

Denn Du versprachst, in guten, wie in schlechten Zeiten
Doch ich glaubte kein Wort, und beiweitem
Das waren also alles nur sinnlose Lügen
Da kannst Du Dich selbst mal mit betrügen!!

Endlich wieder Platz für Neues
Ich stehe jetzt auf und bereu es
Nicht! Denn alles war ja mal gut gewesen
Doch jetzt wird eine andere Zeit gelesen

Ich schmeiss sie weg, Deine Handy - Nummer
Denn Du machst mir sowieso nur noch Kummer
Ich komm mir auch vor wie ein dummer...
Stop! Sonst wird es nur noch schlimmer!

Du machst mir zunehmend Angst
So wie Du mit mir zankst
Du suchst noch nach Gründen, klasse
Doch ich sie eh nicht gelten lasse!

Ja, mit Dir ist es nun endlich aus!
Das Leben zuletzt war ja auch ein Graus!
Ich setze nun auf ein anderes Pferd,
denn die Zeit mit Dir ist es nicht wert!

Nein, ich werde keine Zeit mit Dir verschwenden
Ja, ich möchte es hier und jetzt beenden!

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 14.01.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Ein tiefes Blau - Berlin von Heiger Ostertag



Während eines Berlinaufenthalts lockt eine schöne Unbekannte den Schriftsteller Alexander Veldo in die Räume einer Vernissage. Dort wird er mit einem Bild konfrontiert, das ihn völlig in den Bann schlägt. Am nächsten Morgen ist das Gemälde verschwunden. Die Suche nach dem Bild führt Veldo tief in die faszinierende und vielfältige Welt der Kunst. Im Kunstmilieu selbst begegnen ihm Anne, Julia und Antonie, drei sehr eigenwillige Frauen, mit denen bald ein verwirrendes Beziehungsspiel beginnt. Im Hintergrund des Geschehens agiert der Händler Panduli, der Veldo für seine zwielichtigen Kunstgeschäfte zu nutzen sucht. Veldo macht sich in seinem Auftrag mit Julia auf die Suche nach dem verlorenen Bild. Auf der Reise intensiviert sich das kunstvolle Spiel ihrer Verbindung. Doch bald zerstören Pandulis dunkle Geschäfte die Idylle. Julia verlässt ihn und Veldo lebt kurz mit Anne und dann mit Antonie zusammen. Eine unbestimmte Drohung lastet über den Beziehungen, vor der Veldo nach Ägypten flieht. Vergeblich, denn während einer Schiffsfahrt auf dem Nil treten ihm erneut Anne, Antonie und Julia entgegen und Veldo verliert sich mit ihnen in einer surrealen, Angst erfüllten Traumwelt, aus der er nur mit Mühen entkommt. Schließlich kehrt er mit Anne nach Deutschland zurück, aber ihre Beziehung scheitert erneut. Monate vergehen, die er mit der Verarbeitung und der Niederschrift seiner seltsamen Erlebnisse verbringt. Und eines Tages macht Veldo eine eigenartige Entdeckung.

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