Ingrid Drewing

Milder Winter

Das Sonnengold und Himmelblau
an diesem Wintertag erstrahlen.
Vorbei sind Nässe, Nebelgrau;
Schneeglöckchen, ohne Schnee, mit Tau,
Vorfrühlings Bild schön malen.
-
Der Januar, der viel zu warm,
lässt hier im Park die Weiden blühen.
Der Winterlinge Blüten-Charme
darf schon, ohn‘ Schnee-und Frost-Alarm,
goldgelb im Beet erglühen.
-
So sehr mich dieser Anblick freut,
bin ich damit doch nicht zufrieden.
Mir fehlt der Landschaft Winterkleid.
Ich mag es, wenn es friert und schneit,
und klar sich zeigt die Jahreszeit,
kein Klimawandel uns beschieden.

© Ingrid Herta Drewing

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 15.01.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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Das Mädchen aus Oberschlesien von Brigitte Hanisch



Das kleine Mädchen Brigitte wächst wohlbehütet in einer Großfamilie im katholischen Oberschlesien auf. 1938 siedeln die Eltern mit Brigitte nach Kiel um. Dort wird Ihre Schwester Eva-Maria geboren. 1939 beginnt der Krieg und Kiel wird besonders gebeutelt. Entsetzliche Jahre für das kleine Mädchen. Tag und Nacht Bombenangriffe. Hungersnot und immer die Angst um den Vater. Das Mädchen ist seelisch in einem so schlechtem Zustand, dass die Eltern Brigitte nach Oberschlesien zur Schwester der Mutter schicken. Dort wird sie eingeschult und geht auch in Schomberg zur ersten heiligen Kommunion. In den nächsten Jahren pendelt sie hin und her. Kinderlandverschickung nach Bayern, Kriegserlebnisse in Kiel, danach wieder zurück nach Oberschlesien zur Erholung. Dort aber hat sie große Sehnsucht nach ihrer Schwester und den Eltern und fährt deshalb Weihnachten 1944 nach Kiel zurück. Das ist ihr Glück, denn im Januar 1945 marschieren die Russen in Beuthen ein.
Die Nachkriegsjahre und der Aufbau der jungen Bundesrepublik prägen Brigitte. Sie lernt einen Flüchtling aus Pommern kennen und lieben. Sie heiratet ihn nach vielen Hindernissen 1954. Ein Jahr später ziehen sie nach Stuttgart. Dort endet das Buch.

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