Helga Künkel
Der Vater
Der VaterJung war er schon,
doch nicht naiv,
als man ihn
an die Waffen rief.
Sein Lebensplan
sah anders aus,
Abitur, studier'n
fern von zu Haus.
So war es gedacht
und auch gewollt,
noch fern das Wort
Soldatensold.
Um ihn herum
nur einen Weg,
dass man das
Vaterland vertret'.
Sie sollten kämpfen
bis zum Sieg,
vom Leben gar nichts
übrig blieb.
All die Tränen, das Leid
und der Tod
und die Jahre voll
Furcht, Hunger und Not.
So war er geprägt
als er trat heraus
aus Zeiten so arg
und voller Graus'.
Die Jahre danach,
sie gaben ihm viel,
das Vatersein,
welch Glücksgefühl.
Doch es hat ihn begleitet
ein Leben lang,
nur eines ihm immer
wichtig blieb,
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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 16.01.2020.
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