Brigitte Waldner

Der Zucker des Teufels


Der Zucker des Teufels ist süß und verführend,
ist überall drinnen und kostet Gesundheit,
ob weiße, ob braune Kristalle verrührend,
er zieht die Verbraucher in tieferes Leid,

versteckt sich in allen köstlichen Speisen,
die, wie verzaubert, hervorragend schmecken,
bis eines Tages die Werte entgleisen,
wird mancher in ihm das Gift nicht entdecken.

In hohen Dosen kommt in Getränken
der Zucker des Teufels in den Körper,
man schluckt Getränke ohne Bedenken,
das sind 90 Gramm pro Liter, erst spürbar,

wenn man an Übergewicht schon leidet
und Lieblingskleider nicht mehr passen.
Man findet den Fehler und entscheidet,
man muss von Softdrinks die Finger lassen.

Orangen sind süß, man kann sie pressen.
Der Saft schmeckt ohne Zuckerzugaben.
Erzeuger vergiften Säfte und Essen,
man darf kein Vertrauen zur Industrie haben.


Text und Foto: © Brigitte Waldner

Anmerkung zum Gedicht und zum Foto:

Auf dem Bild steht ein Glas mit 90 Gramm braunem Zucker
und eine Literflasche mit Blutorangensaft aus dem Supermarkt.
Wer täglich 1 Liter frischgepressten Orangensaft
aus dem Kühlregal kauft und trinkt,
in dem 9 Gramm Zucker pro 100 ml enthalten sind,
nimmt 90 Gramm Zucker pro Literflasche pro Tag zu sich,
und konsumiert in 1 Jahr 32,85 kg Zucker allein aus dem Saft.

Dazu kommen aber noch die anderen gezuckerten Lebensmittel.
Ich habe mir im Geschäft die Menge angeschaut,
wo sie zu je 10 kg abgepackt war.
Dann war mir klar, wovon ich zugenommen habe
und warum ich nicht abnehmen kann.
Würde ich das jemals freiwillig essen?  Nicht einen Löffel voll!

 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.01.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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Meine Gedanken bewegen sich frei von Andreas Arbesleitner



Andreas ist seit seiner frühesten Kindheit mit einer schweren unheilbaren Krankheit konfrontiert und musste den größten Teil seines Lebens in Betreuungseinrichtungen verbringen..Das Aufschreiben seiner Geschichte ist für Andreas ein Weg etwas Sichtbares zu hinterlassen. Für alle, die im Sozialbereich tätig sind, ist es eine authentische und aufschlussreiche Beschreibung aus der Sicht eines Betroffenen.

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