Brigitte Waldner

Der Zucker des Teufels


Der Zucker des Teufels ist süß und verführend,
ist überall drinnen und kostet Gesundheit,
ob weiße, ob braune Kristalle verrührend,
er zieht die Verbraucher in tieferes Leid,

versteckt sich in allen köstlichen Speisen,
die, wie verzaubert, hervorragend schmecken,
bis eines Tages die Werte entgleisen,
wird mancher in ihm das Gift nicht entdecken.

In hohen Dosen kommt in Getränken
der Zucker des Teufels in den Körper,
man schluckt Getränke ohne Bedenken,
das sind 90 Gramm pro Liter, erst spürbar,

wenn man an Übergewicht schon leidet
und Lieblingskleider nicht mehr passen.
Man findet den Fehler und entscheidet,
man muss von Softdrinks die Finger lassen.

Orangen sind süß, man kann sie pressen.
Der Saft schmeckt ohne Zuckerzugaben.
Erzeuger vergiften Säfte und Essen,
man darf kein Vertrauen zur Industrie haben.


Text und Foto: © Brigitte Waldner

Anmerkung zum Gedicht und zum Foto:

Auf dem Bild steht ein Glas mit 90 Gramm braunem Zucker
und eine Literflasche mit Blutorangensaft aus dem Supermarkt.
Wer täglich 1 Liter frischgepressten Orangensaft
aus dem Kühlregal kauft und trinkt,
in dem 9 Gramm Zucker pro 100 ml enthalten sind,
nimmt 90 Gramm Zucker pro Literflasche pro Tag zu sich,
und konsumiert in 1 Jahr 32,85 kg Zucker allein aus dem Saft.

Dazu kommen aber noch die anderen gezuckerten Lebensmittel.
Ich habe mir im Geschäft die Menge angeschaut,
wo sie zu je 10 kg abgepackt war.
Dann war mir klar, wovon ich zugenommen habe
und warum ich nicht abnehmen kann.
Würde ich das jemals freiwillig essen?  Nicht einen Löffel voll!

 

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Brigitte Waldner).
Der Beitrag wurde von Brigitte Waldner auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 19.01.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Die Autorin:

Bücher unserer Autoren:

cover

Finderlohn und andere Stories von Susanne Henke



Dreizehn Kurze mit Biss von einsatzfreudigen Fußballfans, kreativen Werbefachleuten, liebeskranken Kaufhauskunden und modernen Kopfgeldjägern.
Und dann:
"Auf dem Weg zum erfolgreichen Abitur will ein privates Institut seine Schützlinge begleiten. Ein langer, für das Institut lukrativer Weg, denkt Frank, als der etwa sechzehnjährige Rotschopf neben ihm in sein Handy grölt:
'Wir sin¹ grad in Bahn, Digger!'"

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (2)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Gesundheit" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Brigitte Waldner

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

Das Corona-Virus SARS-CoV-2/ COVID-19 von Brigitte Waldner (Gesundheit)
Im Garten eingefangen von Edelgunde Eidtner (Gesundheit)
Schmetterling von Edelgunde Eidtner (Haiku, Tanka & Co.)