Brigitte Waldner

Ich denke viel und oft daran


Ich denke viel und oft daran,
er könnte sich entschuldigen,
zurückerstatten, was er kann,
den großen Rest entschädigen.
Der Räuber träumte nie davon,
im Gegenteil, er lacht zum Hohn.

Er war dafür noch nie bereit,
für Diebstahl sich zu schämen;
im Gegenteil, er geht zu weit:
Erneut kommt er zu nehmen,
was er noch nicht genommen hat -
da nützt wohl auch kein guter Rat.

Der Zaun ist immer eingedrückt,
wo er ihn überkletterte.
Schon wieder ist ein Raub geglückt,
wo er sich was ergatterte,
mein Eigentum beschädigte
und nach und nach erledigte.

Es kommt dem Dieb nicht in den Sinn,
sich einmal zu erbarmen.
Was er mir nahm, trug er sich hin.
Kein Mensch hilft dem Abnormen.
Den Kiwaras ist das egal,
als wäre Räuberei legal.

So wie der Vater, so der Sohn,
die ganze Raubfamilie,
Jahrzehnte geht der Terror schon,
als ob man ihn bewillige.
Da, wo ein Zeuge ihn mal sieht,
schweigt dieser, als ob nichts geschieht.

Es traut sich keiner wo hinein,
zu Protokoll zu geben.
Aus Angst vor Folgen, hundsgemein,
er will ja weiterleben.
Mir sagte eine Kiwarafrau,
sie wüssten alle ganz genau,

dass dieser Nachbar stiehlt und raubt.
Das sollte ich ertragen.
Sie tun, als ob man mir nicht glaubt.
Warum, will sie nicht sagen.
Da sie halt seine Freunde sind,
und mir sind sie nicht gut gesinnt.

So lange er bei mir was klaut,
sind andere vor ihm sicher.
Doch wer auf diesen Grundsatz baut,
ist mir auch nicht viel lieber.
Wer wegschaut, grinst und schweigt wie Gott,
begünstigt selbst das Raubkomplott.

© Brigitte Waldner
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 30.01.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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