Roxana Radscheidt

Morgenröte

Ich fuhr los zu einem Ort, den ich nicht kannte

Liebe,Hass, Leid,... ich weiß nicht, was durch meinen Kopf rannte

Die Nacht flüsterte vor sich hin und als sie deinen Namen nannte

Wusste sie, dass es für ewig war, als ich sie verbannte

 

Sie sah mich an und sprach zu mir:

„Wenn du rauslassen willst dieses Tier,

Dann geh fort und bleib nicht hier.

Schnell! Fahr’ los! zu dir.”

 

Ich fuhr weiter zu dem Ort der Seeligkeit

Verzweiflung, Spannung, Aufregung all’ dies machte sich breit

Sie alle wussten nicht, was dein Name in mir vereint,

Denn ihr Bann löste sich bald und ich war befreit!

 

Schnell kam die Nacht daher und fragte:

„Löste sich die Verzweiflung, die dich so lange plagte?

Und erzähl’ was die Spannung sagte,

Machte es dich glücklich als die Aufregung nahte?’

 

Ich fuhr fort zu dem Ort meiner Selbst

Ruhe, Mut, Frieden all’ das wurde mir gestellt, 

Denn sie suchten mich und die Nacht wurde erhellt,

Als sie mich brachten zum Tag, dem dies gefällt 

 

Da trat der Tag näher und sah mir zu

Als ich versank in Tränen, in nu’

Also setzte er sich dazu

Und schaute mich an, ganz in Ruh’

 

„Ich habe gesehen welch Fahrt du auf dich genommen hast

Du wolltest sie schon lang ohne Eile und ohne Hast

Ich weiß, diese Nacht fragte viel und war eine Last

Aber sei nicht traurig, du hast nichts verpasst!”

 

Und endlich sprach ich aus deinen Namen als der Morgen mich erinnerte

Wie schön Rot die Farbe deines Namens schimmerte

Morgenröte war dein Name, der durch die Nacht verbitterte

So schlimm war es zu vergessen wie ich hieß und ich zitterte

 

Ich hielt an, denn hier war das Ziel 

Die Morgenröte strahlte und die Fassade fiel

Sie bat mich nie zu vergessen, wer mein Namen mir stiehl,

Denn er ist so wertvoll und es gab so viel, was mir an ihm gefiel

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