Karl-Konrad Knooshood

Hinter dem Di

 

Hinter dem Divers,

hinter dem Bunt,

hinter dem Gut,

hinter der Vielfalt,

hinter der Relativierungsgleichheit,

Steckt im Kehrvers das Pervers,

lauert klaffend der Abgrund,

kleben leuchtend Flecken (von) Blut,

wohnt kalt die Gewalt,

des Bösen Initiierungskeimzeit,

 

Hinter der Verlogenheit,

hinter der Schönfärberei,

hinter der Fernstenliebe,

hinter dem Ringelpiez,

hinterm Gloria der Multi-Kulthaftigkeit,

prangt biestige Verzogenheit,

höhnt derb die Heuchelei in Meuchelei,

kulminieren dunkle Triebe,

das Trübe im Kiez, vergewaltigt das Kitz,

 

In Wahrheit ist der Mensch nur Tier,

und in Wirklichkeit, da braucht es Grenzen,

in Vermehrungs-, Zerstörungsgier,

lässt sich die hauchdünne Hülle kränzen,

die Zivilisation geduldig sich nennt,

- wehe dem, der nur Milde, Gnade, Liebe kennt!,

 

In echt sind Waffen nicht so schlecht,

will man verteidigen und bewahren,

Nicht allen Menschen ist der Frieden recht,

das Leben andrer heilig und zu schützen,

denn viele, allzu viele, sind Barbaren,

gegen die keine Diplomaten nützen,

Seit 100.000 Erdenjahren,

waten wir durch Blutes Pfützen,

 

Da wir nicht alle gleich sind, sein können,

in unsrem Menschsein lediglich,

wenn unsre Mentalitäten gerönnen,

ist's wie in der Natur seit ewig üblich:,

Die Stärksten gewönnen - ,

betrüblich aber wahr…



(03.02.2020) (P+C KnoKnoo 2020)


Es ist nur noch nervig: Überall wird Buntheit, Diversität und Solidarität künstlichster Art gepredigt, auf
Teufel komm raus soll alles umgekrempelt werden in etwas Amorphes, Beliebiges. Dass dies der größte
Feind wahrer Vielfalt ist, dass zu viel Vielfalt gar tötet und die Realität seit gewissen Vorkommnissen, die
jetzt etwa ein halbes Jahrzehnt her sind, sich stark gegenläufig dazu entwickelt hat, ist dabei ein gerne in
großzügiger Ignoranz ausgeblendetes Faktum.
Ob es schön ist oder nicht, doch eins ist mir klar: Das menschliche Über-Ideal, das wir in einer
Sonderform des Größenwahns hier fahren, wird niemals funktionieren, auch wenn ich ein großer Fan
davon wäre, dass wir alle, da wir alle (nur) MENSCHEN sind, in süßer Harmonie und fröhlichem Frieden
zusammenlebten. Dies entspricht aber nicht dem Möglichen in den 20er Jahren des 21. Jahrhunderts:
Ökoreligion, Globalismus und große "Experimente" mit Menschen (die wie Laborratten betrachtet werden,
siehe YASCHA MOUNK in den TAGESTHEMEN vom 20.02.2018, eine zynische und menschenverachtende
Einstellung vonseiten Leuten wie ihm und anderen globalen Puppenspielern), Masseneinwanderung
unzivilisierter Gegenden in zivilisierte, Deindustrialisierung aus Furcht vor Klimakatastrophen (statt
Innovationen, die Umwelt- und Klimaschutz mit technologischem und geistigem Fortschritt verbinden =
wo seid Ihr, liebe deutsche Innovations-Ingenieure?) - und nicht zuletzt der sich ausbreitende,
unreformierte Islam, dessen mehrheitlich konservative Anhänger eine Weltherrschaft dieser Religion
anstreben oder zumindest unterstützen (würden) sind die Herausforderungen, in denen u.U. bereits der
Schlüssel für das Ende der Menschheit liegen können. Umso mehr sollten wir uns von dem hehren Ideal
verabschieden und einsehen, wohin der bisherige Weg führt (in die Verdammnis) und REALISTISCH
werden. Ich bin es schon lange, Traumtänzerei verbietet sich mir von Geistes wegen.
Karl-Konrad Knooshood, Anmerkung zum Gedicht

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Mit dem Schreiben und Dichten, ist das so eine Sache.So war ich oft der Meinung, nur lyrisch Schreiben zu können, falls ich mich in einem annähernd, seelischen Gleichgewicht befände, erkannte aber bald die Unrichtigkeit dieser Hypothese.Wichtig allein, war der Mut des Eintauchens.Das Eins werden mit dem kollektiven Fluss des Ganzen. Meine Gedanken, zärtlich zu Papier gebrachten Gefühle,schöpfte ich stets aus diesem Fluss.

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