Schwarzer Schaum



Am Morgen wenn ich lächle
Wenn ich lächle am Morgen
Schwarzer Schaum der Frühe
Verklebt mein Gesicht
Es hängt und hängt und hängt
Wenn die Sonne aufgeht
Wenn sie aufgeht am Morgen
So, wie der Tag von neu geboren
So wird heut dies Gesicht geschoren.

Am Morgen wenn ich lächle
Wenn ich lächle am Morgen
Seh ich dies Gesicht in Falten
Ist es heiß muss ich´s erkalten
Muss ihm, da es ohne Leben
Etwas Creme dazu geben.
Knete, das ist meine Pflicht
Heute mir ein neu Gesicht
Das noch steht bei Tageslicht

Am Morgen wenn ich lächle
Wenn ich lächle am Morgen
Brauch ich, das ich etwas froh
Einen Ton vom Radio
Eine Stimme die am Morgen
Schon vertreibt mir frühe Sorgen
Die mir in der Frühe singt
Was der Tag mir heute bringt
Der wie ich nach Leben ringt

Am Morgen wenn ich lächle
Wenn ich lächle am Morgen
Ist mir kein schlimmer Gott begegnet
Nach dessen Ebenbild, nicht schlecht
Wenn er so ist sei es mir recht
Ich seh so tief mein Bild zum Abgrund zieht
Es schwindelt mir mein Boden flieht
Und wenn ich falle in das Loch
Am Ende weiß ich komm ich nicht mehr hoch




Aachen, 2004-07-31











*************************** Autoreninfo ***************************
Manfred H. Freude *1948 in Aachen

Lyrik, Philosophisches, Escapistenlyrik, Das Leben, Erfahrungen, Gedanken, Allgemein, Nachdenkliches, Gefühle,
© 2004 MANFRED H. FREUDE


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Gedichte Edition. Manfred H. Freude, geboren in Aachen, lebt und arbeitet in Aachen. Erste Gedichte 1968. Er debütierte 2005 mit seinem Gedichtband: Alles Gedichte – Keine Genichte. Weitere Gedichte und Essays in verschiedenen Anthologien, Zeitschriften; Prosa und Lyrik im Rundfunk und in weiteren sechs Gedichtbänden. 2007 wurde eines seiner Dramen mit dem Titel: Im Spiegel der Ideale aufgeführt; 2008 sein Vorspiel zum Theaterstück: Faust-Arbeitswelten. Sein letzter Gedichtband heißt: Vom Hörensagen und Draufsätzen. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Anerkennungen. Er studiert an der RWTH Aachen Literatur, Kunst und Philosophie.

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