Hans Witteborg

Fremdling

Fremdling

 

Im Einkaufsgewühl gehen wir achtlos vorbei.

Den Mensch als solchen sehen wir nicht.

In der Masse ist der uns einerlei.

Im Gedränge hat keiner ein Gesicht!

 

Anders erscheint er uns auf der Straße,

man bemerkt Unterschiede dort sehr genau,

sie sind nicht verborgen in gesichtsloser Masse,

die Hautfarbe oder die Kleidung der Frau.

 

Man fragt sich, was macht ein Fremdling hier

will der nicht im eigenen Lande bleiben?

Warum steht er jetzt vor unserer Tür?

Wer mag denn schon das Fremde leiden!

 

Der Fremde schaut nieder.Verzweifelt er denkt,

wie sehr er Heimat und Freunde vermißt.

Nicht freiwillig hat ihn das Schicksal gelenkt

nach dort, wo er nicht willkommen ist!

 

Mensch, der du auf der Erde nur Gast,

du bist doch hier auch nur begrenzte Zeit

und wenn du eine Heimat noch hast,

sei bitte auch zur Gastfreundschaft bereit!

Diesen Beitrag empfehlen:

Mit eigenem Mail-Programm empfehlen

 

Die Rechte und die Verantwortlichkeit für diesen Beitrag liegen beim Autor (Hans Witteborg).
Der Beitrag wurde von Hans Witteborg auf e-Stories.de eingesendet.
Die Betreiber von e-Stories.de übernehmen keine Haftung für den Beitrag oder vom Autoren verlinkte Inhalte.
Veröffentlicht auf e-Stories.de am 28.02.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

Der Autor:

Buch von Hans Witteborg:

cover

Vom Ufer aus von Hans Witteborg



Die Gedichte begleiten durch die vier Jahreszeiten und erzählen wie die Natur erwacht, blüht und welkt, wissen von reicher Ernte zu berichten. Der Spätsommer im Park, winterliche Gefilde oder Mailandschaften scheinen auf. Der Autor verwendet meist gereimte Zeilen, zeigt sich als Suchender, der neues Terrain entdecken möchte. Der Band spricht von den Zeiten der Liebe, zeigt enttäuschte Hoffnungen und die Spur der Einsamkeit. Wut und Trauer werden nicht ausgespart. Es dreht sich das Kaleidoskop der Emotionen. Der kritische Blick auf die Gesellschaft und sich selbst kommt zum Zuge. Kassandras Rufe sind zu hören. Zu guter Letzt würzt ein Kapitel Humor und Satire. So nimmt der Autor seine Zettelwirtschaft aufs Korn, ein hoffnungsloser Fall.

Möchtest Du Dein eigenes Buch hier vorstellen?
Weitere Infos!

Leserkommentare (3)

Alle Kommentare anzeigen

Deine Meinung:

Deine Meinung ist uns und den Autoren wichtig!
Diese sollte jedoch sachlich sein und nicht die Autoren persönlich beleidigen. Wir behalten uns das Recht vor diese Einträge zu löschen!

Dein Kommentar erscheint öffentlich auf der Homepage - Für private Kommentare sende eine Mail an den Autoren!

Navigation

Vorheriger Titel Nächster Titel

Beschwerde an die Redaktion

Autor: Änderungen kannst Du im Mitgliedsbereich vornehmen!

Mehr aus der Kategorie "Menschen" (Gedichte)

Weitere Beiträge von Hans Witteborg

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?
Dann schau Dir doch mal diese Vorschläge an:

drei,drei, drei bei Issos Keilerei von Hans Witteborg (Balladen)
Der Pfau von Edeltrud Wisser (Menschen)
Sie schaffte nicht, mich abzuweisen von Helmut Wendelken (Gefühle)