Marlene Remen

FRÜHLING IN DER KINDHEIT

Für  mein  liebes  Schwesterlein


Sag, weißt du noch, wie wunderbar, unser Beider Kindheit war ?
Mit Opa in den Garten gehn und die Natur erwachen sehn.

Der Frühlingswind, so sanft wie Seide, im weichen Gras saßen wir Beide.
Und dann, oh welch Entzücken, wir durften kleine Blümchen pflücken.

Um uns herum ein süßer Duft und Vögel in den Bäumen,
soviele Blumen wuchsen schon, mein Herz beginnt zu träumen.

Es blühten Krokusse und Narzissen und weißt du noch das Löwenmaul,
auch Tausendschön, wie kleine Kissen, wie war es schön, sie anzuschauen.

Der liebe Ströppi war stets mit dabei, zusammen liefen dann wir Zwei,
den ganzen Tag im Garten rum, es wurde uns gar nicht zu dumm.

Und waren mal die Füßchen heiß, ein kleiner Bach war, wie du weißt,
am End vom Garten, war das schön, kannst du das Bächlein vor dir sehn ?

Dort fingen wir Beide dann, Kaulquappen und die kleinen Frösch,
sie hüpften weg, ganz schnell in ein Gebüsch.

Hinter Bäumen und den Hecken spielten wir auch oft Verstecken.
Sag, konnt es etwas Schöneres geben, als diese Kindheit zu erleben ?

Wenn mir dereinst die Stunde schlägt, die Lebenszeit zu Ende geht,
dann wünsch ich mir, es könnt geschehn, dürft wieder in unseren Garten gehn
und alle, die ich so liebte wieder sehn.

Und bleiben dort für alle Zeit, bis in die tiefste Ewigkeit.
Dann werde ich dort auf dich warten, bis du auch kommst in unsren Garten.
Mit dir zusammen, wär das schön, für immer in Opas Garten gehn.....


 

Ersteinstellung im März 2013Marlene Remen, Anmerkung zum Gedicht

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