Lion Rettkowski

Sag mir

So schön war die Zeit,
trotz deiner großzügigen Terminknappheit.
Das Gefühl war da und ich sah,
nichts mehr wirklich kristallklar.

Alles so schön und vertraut,
lagen wir beide und haben rausgeschaut.
Verlassen tat ich deinen Raum,
sag mir, war das alles nur ein Traum?

Geheimnis gehütet von mir und dir,
ein Hoch auf deine wertlose Neugier.
Verstecken musste ich mich nicht,
lediglich du mit deinem feigen, falschen Gesicht.

Du hattest Angst, hast mich benutzt,
meine Gefühle und mich belogen,
sag mir, hast du dich nicht selbst betrogen?

Weißt nicht, was du willst,
sind wir ehrlich, meinst du, dass das hilft?
Die Nächte kommen, ich weiß, dass du dort liegst,
heimlich in die zweite Welt, ich weiß genau, wohin du fliehst.

Kein Vorwurf, lediglich die Wahrheit,
ich hoffe, du findest nie Klarheit.
So verschlossen, versteckt und nicht bereit,
sag mir, suchst du erneut Ausweichmöglichkeit?

Du hattest Angst, hast mich benutzt,
meine Gefühle und mich belogen,
sag mir, hast du dich nicht selbst betrogen?
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.03.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

 

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