Robert Nyffenegger

Gedanken an Ostern

Wenn man mit mehr als achtzig Jahren,
Den Ernst des Lebens nicht begreift.
Und ist damit ganz gut gefahren,
Und andre meinen: nicht gereift.
 
Wenn man statt glaubt, nur glaubt zu Wissen
Und weiss, das ist auch relativ,
Dann ist das Leben nicht verschissen,
Das Dach wird auch nicht wetterschief.
 
Wird man zum Glauben nicht gezwungen,
Soll jeder glauben was er will.
Ich hab mit Glauben nie gerungen,
Da bleibt es für mich totenstill.
 
Das Leben ist Natur gegeben
Und hängt von ihr alleine ab.
Die Liebe zählt im Menschenleben,
Das andre ist papperlapapp
 
Man kann noch tausend Worte schreiben,
Das Leben ändert sich doch nicht.
Es hängt allein an unserm Treiben
Ob es wird dunkel oder Licht.
 
Wir sind aus der Natur geboren
Und enden wiederum durch sie.
Wir sind als solche zwar verloren,
Doch die Natur sie endet nie.
 

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Veröffentlicht auf e-Stories.de am 12.04.2020. - Infos zum Urheberrecht / Haftungsausschluss (Disclaimer).

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